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Auszahlung bei VEYRMONT (veyrmont.com) verweigert? Typische Nachforderungen und was Betroffene wissen sollten
Arthur Wilms
Rechtsanwalt
Viele Anleger berichten, dass Schwierigkeiten mit einer Online-Investmentplattform häufig erst dann beginnen, wenn sie sich ihr eingezahltes Kapital oder angeblich erzielte Gewinne auszahlen lassen möchten. Während Einzahlungen oftmals unkompliziert entgegengenommen werden und das Kundenkonto steigende Kontostände ausweist, können Auszahlungswünsche plötzlich auf Hindernisse stoßen. Auch im Zusammenhang mit VEYRMONT interessieren sich viele Betroffene deshalb für die Frage, weshalb eine Auszahlung ausbleibt und welche Bedeutung zusätzliche Zahlungsforderungen haben können. Kanzlei Wilms – Rechtsanwalt für Kryptobetrug & Online-Investmentbetrug 📞 +49 69 380 781 603 📩 info@anwalt-wilms.de 🌐 https://betrugsopfer‒hilfe.de/kontakt VEYRMONT – Warum wird eine Auszahlung verweigert? Nicht jede verzögerte Auszahlung bedeutet automatisch, dass eine Plattform unseriös handelt. Technische Probleme, interne Prüfungen oder vertragliche Abläufe können im Einzelfall zu Verzögerungen führen. Anleger sollten jedoch aufmerksam werden, wenn die Gründe für die Auszahlungssperre ständig wechseln oder immer neue Bedingungen erfüllt werden müssen. Aus zahlreichen bekannten Betrugsverfahren ergibt sich ein wiederkehrendes Muster: Zunächst werden hohe Gewinne im Benutzerkonto angezeigt. Fordert der Anleger eine Auszahlung an, wird ihm mitgeteilt, dass zuvor weitere Voraussetzungen erfüllt werden müssten. Die Begründungen unterscheiden sich zwar von Fall zu Fall, folgen jedoch häufig ähnlichen Mustern. VEYRMONT – Welche Nachforderungen sind aus vergleichbaren Fällen bekannt? In Verfahren wegen mutmaßlichen Online-Anlagebetrugs begegnen Geschädigten häufig Forderungen, die angeblich Voraussetzung für die Freigabe ihres Guthabens sein sollen. Hierzu zählen insbesondere: angebliche Steuerzahlungen vor Auszahlung, AML- oder Geldwäschegebühren, Compliance-Kosten, Liquiditätsnachweise, Sicherheitsleistungen, Wallet-Verifizierungen, Versicherungsgebühren, Freischaltungskosten, Bearbeitungs- oder Administrationsgebühren, Nachweise über die Herkunft des investierten Vermögens. Derartige Forderungen sollten sorgfältig geprüft werden. Allein die Behauptung, eine Zahlung sei „gesetzlich vorgeschrieben“, bedeutet nicht zwangsläufig, dass hierfür tatsächlich eine rechtliche Grundlage besteht. VEYRMONT – Geldwäscheprüfung oder vorgeschobener Grund? Besonders häufig wird auf angebliche Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche verwiesen. Anleger erhalten E-Mails oder Schreiben, wonach ihre Auszahlung bis zum Abschluss einer Compliance- oder AML-Prüfung gesperrt sei. Teilweise werden zusätzliche Dokumente verlangt, etwa: Personalausweise, Kontoauszüge, Steuerunterlagen, Einkommensnachweise, Herkunftsnachweise des investierten Vermögens. Die Anforderung von Identitätsunterlagen kann bei regulierten Finanzinstituten grundsätzlich zulässig sein. Anleger sollten jedoch genau prüfen, an wen diese sensiblen Informationen übermittelt werden und ob tatsächlich ein regulierter Anbieter dahintersteht. Werden gleichzeitig zusätzliche Geldzahlungen verlangt, ist besondere Vorsicht geboten. VEYRMONT – Immer neue Zahlungsaufforderungen Aus unserer anwaltlichen Praxis kennen wir zahlreiche Sachverhalte, in denen auf eine erste Nachforderung weitere Forderungen folgten. Nachdem beispielsweise eine angebliche Steuer bezahlt wurde, verlangte die Plattform anschließend eine Sicherheitsleistung. Nach deren Begleichung folgte eine weitere Compliance-Gebühr oder eine Wallet-Verifizierung. Ein solches Vorgehen kann darauf hindeuten, dass die Auszahlung immer wieder hinausgeschoben wird. Ob dies auch im Einzelfall bei VEYRMONT zutrifft, lässt sich nur anhand der konkreten Unterlagen beurteilen. VEYRMONT – Was sollten Betroffene jetzt tun? Wer Schwierigkeiten bei einer Auszahlung hat, sollte zunächst Ruhe bewahren und sämtliche Unterlagen sichern. Hierzu gehören insbesondere: Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Wallet-Adressen, Blockchain-Transaktionen, E-Mails, Chatverläufe, Telefonnummern, Screenshots des Kundenkontos, Vertragsunterlagen, Nachweise über sämtliche Zahlungsaufforderungen. Diese Unterlagen können später sowohl für eine rechtliche Prüfung als auch für mögliche Ermittlungen von erheblicher Bedeutung sein. VEYRMONT – Sollte man weitere Zahlungen leisten? Ob weitere Zahlungen sinnvoll oder rechtlich erforderlich sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Anleger sollten jedoch besonders vorsichtig sein, wenn zusätzliche Beträge ausschließlich mit dem Versprechen einer unmittelbar bevorstehenden Auszahlung begründet werden. Vor jeder weiteren Zahlung empfiehlt es sich, den Sachverhalt unabhängig prüfen zu lassen. Dadurch kann beurteilt werden, ob die geforderte Zahlung nachvollziehbar erscheint oder ob Anhaltspunkte für ein betrügerisches Vorgehen bestehen. VEYRMONT – Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen? Welche Maßnahmen in Betracht kommen, hängt stets von den Umständen des Einzelfalls ab. Je nach Sachverhalt können insbesondere folgende Schritte geprüft werden: rechtliche Analyse des gesamten Vorgangs, Sicherung digitaler Beweismittel, Auswertung der Zahlungsströme, Analyse von Blockchain-Transaktionen, Erstellung einer Strafanzeige, Kommunikation mit beteiligten Banken oder Zahlungsdienstleistern, Prüfung möglicher zivilrechtlicher Ansprüche. Je früher der Sachverhalt aufgearbeitet wird, desto besser lassen sich Beweise sichern. FAQ zu VEYRMONT und verweigerten Auszahlungen Warum zahlt VEYRMONT mein Guthaben nicht aus? Die Gründe können unterschiedlich sein. Werden jedoch ständig neue Bedingungen oder zusätzliche Zahlungen verlangt, sollte der Sachverhalt sorgfältig geprüft werden. Sind AML-Gebühren vor einer Auszahlung üblich? Regulierte Finanzunternehmen müssen Geldwäschevorschriften beachten. Ob hierfür tatsächlich zusätzliche Zahlungen eines Kunden erforderlich sind, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Muss ich vor einer Auszahlung Steuern an die Plattform zahlen? Ob steuerliche Verpflichtungen bestehen, richtet sich nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften und nicht allein nach Mitteilungen einer Plattform. Sollte ich weitere Gebühren bezahlen? Vor jeder weiteren Zahlung empfiehlt sich eine sorgfältige rechtliche Prüfung der geltend gemachten Forderungen. Kann ich mein Geld zurückerhalten? Ob Rückforderungsmöglichkeiten bestehen, hängt insbesondere vom Zahlungsweg und den Umständen des Einzelfalls ab. Welche Unterlagen sollte ich sichern? Alle Zahlungsbelege, Kontoauszüge, Wallet-Adressen, E-Mails, Chatverläufe und Screenshots des Benutzerkontos sollten vollständig aufbewahrt werden. Sollte Strafanzeige erstattet werden? In vielen Fällen kann dies sinnvoll sein. Die Erfolgsaussichten sollten anhand der vorhandenen Unterlagen bewertet werden. Kann eine Blockchain-Analyse helfen? Bei Kryptozahlungen lassen sich Transaktionen grundsätzlich nachvollziehen. Ob sich daraus konkrete Ermittlungsansätze ergeben, hängt von den jeweiligen Umständen ab. Kanzlei Wilms – Hilfe bei Anlagebetrug Die Kanzlei Wilms unterstützt Mandanten bei der rechtlichen Aufarbeitung von Online-Anlagebetrug, Kryptobetrug und grenzüberschreitenden Vermögensdelikten. Wir analysieren Zahlungsströme, prüfen Blockchain-Transaktionen, sichern Beweismittel und begleiten Betroffene bei der Erstellung von Strafanzeigen sowie der Geltendmachung möglicher Ansprüche. Auf unserem Blog unter https://betrugsopfer-hilfe.de/blog informieren wir regelmäßig über aktuelle Entwicklungen im Bereich von Trading-Plattformen, Kryptoprojekten, Recovery-Scams und weiteren Betrugsmodellen. Ziel ist es, Anleger frühzeitig auf Risiken aufmerksam zu machen und praxisnahe Hinweise zum weiteren Vorgehen zu geben. Kanzlei Wilms – Rechtsanwalt für Kryptobetrug & Online-Investmentbetrug 📞 +49 69 380 781 603 📩 info@anwalt-wilms.de 🌐 https://betrugsopfer‒hilfe.de/kontakt