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Tethys Investment Alliance ist Betrug - Anwalt warnt!
Arthur Wilms
Rechtsanwalt
Die BaFin warnt vor Angeboten der Tethys Investment Alliance. Im Mittelpunkt stehen die Webseiten tethys-alliance.de und tethys-uberblick.com, die Apps QVTCoinese und QVTCoinese Pro sowie verschiedene WhatsApp-Gruppen. Nach Angaben der Finanzaufsicht besteht zudem ein Identitätsmissbrauch zulasten der Tethys Investment Management LLC. Wer derzeit nach Informationen zur Tethys Investment Alliance sucht, stößt unweigerlich auf eine Warnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Nach den Erkenntnissen der Behörde werden Verbraucher über WhatsApp-Gruppen gezielt angesprochen und dazu bewegt, über die Webseiten tethys-alliance.de und tethys-uberblick.com beziehungsweise über die Apps QVTCoinese und QVTCoinese Pro Geld anzulegen. Gleichzeitig weist die BaFin darauf hin, dass die unbekannten Betreiber den Namen der Tethys Investment Management LLC verwenden, obwohl zwischen diesem Unternehmen und den genannten Angeboten gerade kein Zusammenhang bestehen soll. Es besteht vielmehr der Verdacht eines Identitätsmissbrauchs sowie des unerlaubten Angebots von Finanz- und Wertpapierdienstleistungen. Kanzlei Wilms Rechtsanwalt für Kryptobetrug & Online-Investmentbetrug https://betrugsopfer‒hilfe.de/kontakt E-Mail: info@anwalt-wilms.de Telefon: +49 69 380781603 Tethys Investment Alliance setzt auf persönliche Ansprache Anders als viele klassische Betrugswebseiten verlassen sich die Betreiber der Tethys Investment Alliance offenbar nicht ausschließlich auf Suchmaschinen oder Online-Werbung. Nach den bisherigen Erkenntnissen erfolgt die Kontaktaufnahme häufig über Messenger-Dienste. Verbraucher erhalten Einladungen in WhatsApp-Gruppen oder werden direkt von angeblichen Investmentberatern angeschrieben. In diesen Gruppen entsteht häufig der Eindruck, Teil einer exklusiven Anlegergemeinschaft zu sein. Mehrmals täglich werden Börsenkommentare veröffentlicht, vermeintliche Marktprognosen geteilt oder angebliche Handelserfolge anderer Teilnehmer präsentiert. Die Verantwortlichen vermitteln dabei den Eindruck, über außergewöhnliche Marktkenntnisse oder exklusive Handelsstrategien zu verfügen. Viele Interessenten berichten, dass zunächst keinerlei Druck ausgeübt wird. Stattdessen versuchen die angeblichen Berater über mehrere Tage oder sogar Wochen hinweg Vertrauen aufzubauen. Fragen werden freundlich beantwortet, Börsenentwicklungen erklärt und kleine Erfolgsgeschichten präsentiert. Erst nachdem eine persönliche Beziehung entstanden ist, folgt regelmäßig die Empfehlung, ein eigenes Handelskonto zu eröffnen. Die Apps und Webseiten wirken professionell Im nächsten Schritt werden Interessenten häufig aufgefordert, die Anwendungen QVTCoinese oder QVTCoinese Pro zu installieren oder die Webseiten tethys-alliance.de beziehungsweise tethys-uberblick.com aufzurufen. Dort sollen sie ein persönliches Konto eröffnen und erste Einzahlungen vornehmen. Die Gestaltung solcher Plattformen ist häufig äußerst professionell. Moderne Benutzeroberflächen, umfangreiche Depotübersichten, Kursdiagramme und Marktinformationen vermitteln den Eindruck eines etablierten Online-Brokers. Selbst erfahrene Anleger erkennen auf den ersten Blick häufig keine offensichtlichen Unregelmäßigkeiten. Teilweise werden sogar Wirtschaftsnachrichten, internationale Börsenkurse oder Echtzeitdaten eingebunden. Ergänzt wird das Angebot durch übersichtliche Handelsmasken und grafisch ansprechend dargestellte Depotentwicklungen. Genau diese professionelle Gestaltung gehört inzwischen zu den typischen Merkmalen moderner Online-Anlagebetrugsplattformen. Allein die hochwertige Gestaltung einer Internetseite oder App sagt jedoch nichts darüber aus, ob tatsächlich ein regulierter Finanzdienstleister hinter dem Angebot steht. Mit vergleichsweise geringem technischem Aufwand lassen sich heute Plattformen entwickeln, die optisch kaum von bekannten Brokern zu unterscheiden sind. Angebliche Gewinne schaffen Vertrauen Viele Geschädigte vergleichbarer Plattformen berichten, dass bereits kurz nach ihrer ersten Einzahlung deutliche Gewinne auf ihrem Handelskonto angezeigt wurden. Diese positive Entwicklung soll den Eindruck vermitteln, dass die Handelsstrategie außergewöhnlich erfolgreich funktioniert. Gerade in der Anfangsphase steigen die angezeigten Depotwerte häufig kontinuierlich an. Verluste treten kaum auf oder werden angeblich durch besonders erfolgreiche Transaktionen unmittelbar wieder ausgeglichen. Für Anleger entsteht dadurch leicht der Eindruck, die Empfehlungen der Berater seien tatsächlich außergewöhnlich erfolgreich. Dabei bleibt regelmäßig unklar, ob überhaupt echte Börsengeschäfte stattfinden. Die dargestellten Kontostände befinden sich ausschließlich innerhalb der jeweiligen Plattform und können von deren Betreibern vollständig kontrolliert werden. Ob den angezeigten Gewinnen tatsächlich reale Vermögenswerte gegenüberstehen, lässt sich von außen regelmäßig nicht überprüfen. Nicht selten werden Anleger nach den ersten Erfolgen ausdrücklich gelobt. Die persönlichen Ansprechpartner gratulieren zu den Gewinnen und empfehlen, den Anlagebetrag deutlich zu erhöhen. Dabei wird häufig argumentiert, dass größere Investitionen automatisch zu höheren Renditen führen würden oder gerade jetzt besonders günstige Marktchancen bestünden. Psychologischer Druck statt objektiver Beratung Ein weiteres Merkmal vieler vergleichbarer Sachverhalte besteht darin, dass die Kommunikation zunehmend intensiver wird. Die angeblichen Investmentberater melden sich regelmäßig telefonisch oder über WhatsApp und präsentieren ständig neue Investitionsmöglichkeiten. Häufig wird behauptet, die Anleger hätten Zugang zu exklusiven Handelsalgorithmen, institutionellen Strategien oder künstlicher Intelligenz, die normalen Privatanlegern nicht offenstehe. Gleichzeitig wird vermittelt, dass diese Gelegenheit nur für kurze Zeit verfügbar sei. Dadurch entsteht ein erheblicher Entscheidungsdruck. Ziel dieser Vorgehensweise ist häufig nicht eine objektive Anlageberatung, sondern die Veranlassung möglichst hoher Einzahlungen. Viele Geschädigte berichten später, dass sie ihre Investitionen mehrfach erhöht haben, weil ihnen ständig neue Gewinnchancen in Aussicht gestellt wurden. Identitätsmissbrauch schafft scheinbare Seriosität Ein besonders wichtiger Bestandteil der aktuellen BaFin-Warnung betrifft den Identitätsmissbrauch zulasten der Tethys Investment Management LLC. Nach den veröffentlichten Informationen besteht zwischen diesem Unternehmen und den Angeboten der Tethys Investment Alliance gerade kein Zusammenhang. Vielmehr sollen unbekannte Betreiber den Namen verwenden, um gegenüber potenziellen Anlegern den Eindruck eines international tätigen Finanzunternehmens zu erzeugen. Gerade dieses Vorgehen ist aus zahlreichen Anlagebetrugsfällen bekannt. Die Täter wählen bewusst den Namen tatsächlich existierender Unternehmen aus, weil eine Internetrecherche scheinbar seriöse Ergebnisse liefert. Wer lediglich den Unternehmensnamen überprüft, kann deshalb leicht den Eindruck gewinnen, auch die konkrete Handelsplattform gehöre zu diesem Unternehmen. Teilweise werden Logos, Unternehmensbezeichnungen oder sonstige Informationen übernommen, um den äußeren Eindruck weiter zu verstärken. Für Verbraucher wird dadurch immer schwieriger zu erkennen, ob tatsächlich eine Verbindung zu dem legitimen Unternehmen besteht.
Warum Auszahlungen häufig scheitern Bei vielen unseriösen Investmentplattformen zeigt sich das eigentliche Problem erst in dem Moment, in dem Anleger über ihr vermeintliches Guthaben verfügen möchten. Solange Einzahlungen erfolgen, funktionieren Kundenkonto, Kommunikation und Betreuung häufig reibungslos. Sobald jedoch eine Auszahlung verlangt wird, verändert sich die Situation oftmals schlagartig. Zunächst werden Auszahlungsanträge häufig mit technischen Problemen, internen Prüfungen oder angeblichen Verzögerungen erklärt. Anleger erhalten die Mitteilung, dass die Auszahlung bereits bearbeitet werde oder sich lediglich aufgrund eines hohen Arbeitsaufkommens verzögere. In vielen Fällen folgen darauf jedoch weitere Forderungen. Immer neue Gebühren vor der Auszahlung Ein typisches Merkmal zahlreicher Online-Anlagebetrugsfälle besteht darin, dass vor einer angeblichen Auszahlung zusätzliche Zahlungen verlangt werden. Die Begründungen unterscheiden sich zwar im Einzelfall, verfolgen jedoch häufig dasselbe Ziel: Anleger sollen weiteres Geld überweisen. Verlangt werden unter anderem: angebliche Kapitalertragsteuern, Bearbeitungsgebühren, Sicherheitsleistungen, Liquiditätsnachweise, Compliance-Gebühren, Geldwäscheprüfungen (AML), Versicherungsbeiträge, Freischaltungsgebühren, internationale Transferkosten, Provisionen für den Broker. Den Betroffenen wird regelmäßig erklärt, dass die Auszahlung erst erfolgen könne, wenn diese Beträge vollständig bezahlt seien. Tatsächlich zeigt die Erfahrung aus zahlreichen vergleichbaren Sachverhalten, dass nach einer Zahlung häufig weitere Forderungen erhoben werden. Die versprochene Auszahlung bleibt dagegen oftmals aus. Kontosperrungen und angebliche Regelverstöße Teilweise erhalten Anleger plötzlich die Mitteilung, ihr Konto sei vorübergehend gesperrt worden. Zur Begründung werden angebliche Verstöße gegen interne Handelsbedingungen oder internationale Geldwäschevorschriften angeführt. In anderen Fällen wird behauptet, das Handelskonto müsse zunächst verifiziert oder durch eine zusätzliche Einzahlung aktiviert werden. Auch angebliche Mindestumsätze oder fehlende Handelsvolumina werden häufig als Vorwand genutzt, um Auszahlungen hinauszuzögern. Derartige Erklärungen sollten sorgfältig hinterfragt werden. Seriöse Finanzdienstleister machen die Auszahlung eigener Kundengelder grundsätzlich nicht davon abhängig, dass zuvor weitere Einzahlungen erfolgen. Die Rolle der persönlichen Ansprechpartner Viele Geschädigte berichten, dass sich ihre Ansprechpartner gerade in dieser Phase besonders intensiv um sie bemühen. Die angeblichen Berater versichern, sämtliche Probleme kurzfristig lösen zu können und bitten lediglich um etwas Geduld. Gleichzeitig werden Anleger dazu bewegt, noch einmal Geld zu investieren. Dabei wird häufig argumentiert, dass sich die zusätzlichen Zahlungen unmittelbar mit dem vorhandenen Guthaben verrechnen würden oder lediglich der Freigabe der Auszahlung dienten. Nicht selten entsteht dadurch der Eindruck, das Ziel sei bereits zum Greifen nah. Tatsächlich verlängert sich der Vorgang jedoch immer weiter, während neue Forderungen gestellt werden. Blockchain-Transaktionen sollten gesichert werden Erfolgten Einzahlungen über Kryptowährungen, empfiehlt es sich, sämtliche vorhandenen Unterlagen sorgfältig aufzubewahren. Hierzu gehören insbesondere Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Zahlungsbestätigungen, Screenshots der Plattform sowie sämtliche Kommunikationsverläufe. Gerade im Bereich des Kryptobetrugs können Blockchain-Auswertungen wichtige Erkenntnisse liefern. Zwar lassen sich Wallet-Inhaber nicht ohne Weiteres identifizieren, jedoch können Zahlungsströme häufig nachvollzogen und Verbindungen zu anderen Wallets oder bereits bekannten Betrugsstrukturen erkannt werden. Je früher entsprechende Informationen gesichert werden, desto größer ist regelmäßig die Möglichkeit, spätere Ermittlungen oder zivilrechtliche Maßnahmen sinnvoll vorzubereiten. Weitere Kontaktaufnahmen nach dem Betrug Viele Geschädigte gehen davon aus, dass der Betrug mit der verweigerten Auszahlung endet. Tatsächlich folgt häufig eine weitere Phase, in der neue Personen Kontakt aufnehmen. Diese geben sich beispielsweise als: internationale Ermittlungsbehörden, Blockchain-Spezialisten, Recovery-Unternehmen, Anwaltskanzleien, Compliance-Abteilungen, Finanzaufsichtsbehörden, Steuerbehörden aus und behaupten, das verlorene Geld zurückholen zu können. Oft wird erklärt, die Vermögenswerte seien bereits sichergestellt worden oder befänden sich auf einem eingefrorenen Wallet. Vor der angeblichen Freigabe müsse allerdings zunächst eine Gebühr, Steuer oder Provision bezahlt werden. Auch hierbei handelt es sich nach meiner Erfahrung häufig um einen sogenannten Recovery Scam, bei dem bereits geschädigte Anleger erneut zu Zahlungen bewegt werden sollen.
Was Betroffene der Tethys Investment Alliance jetzt unternehmen sollten Wer über die Tethys Investment Alliance, die Webseiten tethys-alliance.de oder tethys-uberblick.com, die Apps QVTCoinese beziehungsweise QVTCoinese Pro oder über die genannten WhatsApp-Gruppen Geld investiert hat, sollte möglichst besonnen handeln. Panik oder vorschnelle Entscheidungen führen häufig dazu, dass Geschädigte weitere Fehler begehen oder sogar erneut Opfer derselben Täter werden. Zunächst sollte jede weitere Zahlung eingestellt werden. Werden zusätzliche Steuern, Freischaltungsgebühren, Sicherheitsleistungen oder Liquiditätsnachweise verlangt, ist besondere Vorsicht geboten. Nach meiner Erfahrung führen solche Nachforderungen bei mutmaßlichen Anlagebetrugsfällen regelmäßig nicht zu einer Auszahlung des angeblichen Guthabens. Ebenso wichtig ist die Sicherung sämtlicher Unterlagen. Hierzu gehören Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Wallet-Adressen, Blockchain-Transaktionen, Screenshots der Handelsplattform, Chatverläufe über WhatsApp oder Telegram sowie sämtliche E-Mails mit den angeblichen Beratern. Gerade diese Informationen können später für Ermittlungsbehörden oder die rechtliche Aufarbeitung von erheblicher Bedeutung sein. Sollte auf dem eigenen Computer oder Smartphone Fernwartungssoftware wie AnyDesk, TeamViewer oder vergleichbare Programme installiert worden sein, empfiehlt sich deren sofortige Entfernung. Wurden Zugangsdaten zum Online-Banking oder zu Kryptobörsen weitergegeben, sollten sämtliche Passwörter unverzüglich geändert und die jeweiligen Anbieter informiert werden. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten. Zwar führt ein Strafverfahren nicht automatisch zur Rückzahlung des verlorenen Geldes, dennoch können die gesammelten Informationen einen wichtigen Beitrag zu den Ermittlungen leisten und weitere Geschädigte schützen. So erkennen Anleger vergleichbare Betrugsmodelle künftig früher Der Fall der Tethys Investment Alliance zeigt erneut, dass moderne Anlagebetrugsmodelle heute äußerst professionell auftreten. Die Täter investieren erhebliche Zeit in die Gestaltung ihrer Webseiten, Apps und Kommunikationskanäle. Dadurch entsteht häufig ein professioneller Gesamteindruck, obwohl tatsächlich keine erlaubte Finanzdienstleistung erbracht wird. Besonders aufmerksam sollten Anleger werden, wenn mehrere der folgenden Merkmale gleichzeitig auftreten: Kontaktaufnahme über WhatsApp oder Telegram. Einladung in angeblich exklusive Investmentgruppen. Versprechen außergewöhnlich hoher oder nahezu risikoloser Gewinne. Aufforderung zur Installation unbekannter Handels-Apps. intensive persönliche Betreuung durch vermeintliche Analysten. stetig steigende Depotwerte ohne erkennbare Verluste. Zeitdruck bei neuen Investitionen. verweigerte Auszahlungen. Forderungen nach Steuern oder Gebühren vor einer Auszahlung. Berufung auf bekannte Unternehmen oder internationale Finanzgesellschaften. Je mehr dieser Anzeichen zusammentreffen, desto kritischer sollte das gesamte Angebot hinterfragt werden. Behördliche Warnungen sollten ernst genommen werden Veröffentlicht eine Finanzaufsichtsbehörde wie die BaFin eine Warnmeldung, geschieht dies regelmäßig nicht ohne Anlass. Solche Mitteilungen sollen Verbraucher frühzeitig auf mögliche Risiken aufmerksam machen und verhindern, dass weitere Anleger finanzielle Schäden erleiden. Gerade Hinweise auf einen Identitätsmissbrauch verdienen besondere Beachtung. Betrüger verwenden häufig den Namen tatsächlich existierender Unternehmen, um Vertrauen zu schaffen. Für Verbraucher entsteht dadurch leicht der Eindruck, mit einem regulierten Finanzdienstleister zusammenzuarbeiten, obwohl tatsächlich keinerlei Verbindung besteht. Deshalb empfiehlt es sich, nicht nur den Unternehmensnamen zu recherchieren, sondern stets zu prüfen, ob die konkrete Internetseite, App oder Kontaktaufnahme tatsächlich von diesem Unternehmen stammt. Fazit zur Tethys Investment Alliance Die Warnung der BaFin verdeutlicht, wie professionell moderne Online-Anlagebetrugsmodelle inzwischen auftreten. Messenger-Gruppen, professionell gestaltete Handelsplattformen und persönliche Ansprechpartner erzeugen häufig den Eindruck einer seriösen Vermögensverwaltung. Gleichzeitig weist die Finanzaufsicht ausdrücklich darauf hin, dass hinsichtlich der Tethys Investment Alliance ein Verdacht unerlaubter Finanzdienstleistungen besteht und zudem die Identität der Tethys Investment Management LLC missbräuchlich verwendet werden soll. Wer bereits Geld investiert hat und Schwierigkeiten bei Auszahlungen erlebt oder zu weiteren Zahlungen aufgefordert wird, sollte die Situation sorgfältig prüfen lassen und keine weiteren Überweisungen leisten, bevor die Hintergründe vollständig geklärt sind. FAQ Was ist die Tethys Investment Alliance? Die Bezeichnung Tethys Investment Alliance wird im Zusammenhang mit WhatsApp-Gruppen, den Webseiten tethys-alliance.de und tethys-uberblick.com sowie den Apps QVTCoinese und QVTCoinese Pro verwendet. Zu diesen Angeboten hat die BaFin eine öffentliche Warnung veröffentlicht. Warum warnt die BaFin vor der Tethys Investment Alliance? Nach den Erkenntnissen der BaFin besteht der Verdacht, dass über die genannten Angebote erlaubnispflichtige Finanz- und Wertpapierdienstleistungen ohne die erforderliche Zulassung angeboten werden. Außerdem weist die Behörde auf einen Identitätsmissbrauch zulasten der Tethys Investment Management LLC hin. Ist die Tethys Investment Management LLC verantwortlich? Nach den veröffentlichten Informationen der BaFin besteht gerade kein Zusammenhang zwischen dem Unternehmen und den genannten Webseiten, Apps oder WhatsApp-Gruppen. Vielmehr geht die Behörde davon aus, dass der Unternehmensname unbefugt verwendet wird. Woran erkenne ich einen möglichen Anlagebetrug? Warnsignale sind insbesondere unrealistisch hohe Gewinnversprechen, die Kontaktaufnahme über Messenger-Dienste, intensive persönliche Betreuung, ständig steigende Depotwerte, verweigerte Auszahlungen sowie Forderungen nach zusätzlichen Gebühren oder Steuern vor einer Auszahlung. Sollte ich weitere Zahlungen leisten? Wer bereits Schwierigkeiten bei einer Auszahlung hat oder zur Zahlung weiterer Gebühren aufgefordert wird, sollte die Situation besonders kritisch prüfen. Zusätzliche Zahlungen führen bei vergleichbaren Betrugsfällen häufig nicht zu einer Auszahlung. Kann eine Blockchain-Analyse sinnvoll sein? Ja. Wurden Kryptowährungen überwiesen, können Wallet-Adressen und Blockchain-Transaktionen wichtige Anhaltspunkte liefern. Deshalb sollten sämtliche Transaktionsdaten und Zahlungsnachweise sorgfältig gesichert werden. Was sollten Geschädigte als Erstes tun? Empfehlenswert ist es, weitere Zahlungen einzustellen, sämtliche Unterlagen zu sichern, Zugangsdaten zu ändern, Fernwartungssoftware zu entfernen und den Sachverhalt rechtlich prüfen zu lassen. Kanzlei Wilms Rechtsanwalt für Kryptobetrug & Online-Investmentbetrug https://betrugsopfer-hilfe.de/kontakt Telefon: +49 69 380781603