m.bitcoinblockchainus.com – Betrug?
m.bitcoinblockchainus.com wird als Angebot für eine vermeintlich konservative Geldanlage dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei Festgeld mit einer festen Laufzeit und einem garantierten Zinssatz. Eine solche Darstellung kann bei Anlegern den Eindruck hervorrufen, dass es sich um eine besonders sichere Form der Geldanlage handelt. Gerade diese vermeintliche Sicherheit sollte jedoch nicht dazu führen, dass die tatsächlichen Hintergründe des Angebots ungeprüft bleiben.
Nach den vorliegenden Informationen sollten Anleger insbesondere untersuchen, welche Gesellschaft tatsächlich hinter m.bitcoinblockchainus.com steht, welche Bank angeblich für das Festgeld verantwortlich sein soll und auf welches Konto eingezahlte Gelder überwiesen wurden. Bei einem Festgeldangebot ist nicht allein entscheidend, wie professionell eine Internetseite gestaltet ist oder welche Vertragsunterlagen vorgelegt werden. Entscheidend ist vielmehr, ob die behauptete Geschäftsbeziehung tatsächlich besteht und ob die genannten Unternehmen, Banken und Ansprechpartner mit dem konkreten Angebot verbunden sind.
Ein besonderes Risiko besteht darin, dass echte Unternehmensdaten für Angebote verwendet werden können, die mit dem tatsächlich genannten Unternehmen nichts zu tun haben. Firmenname, Anschrift, Geschäftsführer oder eine Registernummer können auf den ersten Blick den Eindruck einer etablierten Gesellschaft vermitteln. Auch die Verwendung einer BaFin-Nummer kann bei einem Anleger Vertrauen schaffen. Die Existenz solcher Daten beweist jedoch für sich genommen nicht, dass die Internetseite m.bitcoinblockchainus.com von dem genannten Unternehmen betrieben wird oder dass die dort auftretenden Ansprechpartner tatsächlich für dieses Unternehmen tätig sind.
Bei der Prüfung von m.bitcoinblockchainus.com sollte deshalb zwischen der Identität eines real existierenden Unternehmens und der Identität des tatsächlichen Betreibers der Internetseite unterschieden werden. Genau diese Unterscheidung ist bei sogenannten Fake-Festgeldangeboten von erheblicher Bedeutung. Professionell gestaltete Internetseiten, ein ausführliches Impressum, vermeintliche Bankinformationen oder formal wirkende Vertragsunterlagen können allein keinen Nachweis dafür liefern, dass das angebotene Finanzprodukt tatsächlich existiert.
Der Charakter eines Festgeldangebots unterscheidet sich zudem von klassischen Angeboten, bei denen Anleger mit hohen Tradinggewinnen oder vermeintlich außergewöhnlichen Renditen angesprochen werden. Beim Festgeld wird häufig gerade mit Stabilität, Planbarkeit und Sicherheit geworben. Ein fester Zinssatz und eine bestimmte Laufzeit können daher besonders vertrauenswürdig wirken. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass das konkrete Angebot seriös ist.
Auch ein Zinssatz, der nicht außergewöhnlich hoch erscheint, sollte im Zusammenhang mit den übrigen Informationen geprüft werden. Nach den vorliegenden Angaben kann bereits ein gegenüber bekannten Banken etwas attraktiverer Zinssatz eingesetzt werden, um Anleger zu einer schnellen Entscheidung zu bewegen. Kommt zusätzlich Zeitdruck hinzu, etwa durch die Behauptung, ein bestimmter Zinssatz sei nur noch wenige Tage verfügbar, sollte die gesamte Anlageentscheidung besonders sorgfältig überprüft werden.
Für die Bewertung von m.bitcoinblockchainus.com sind deshalb mehrere Informationen miteinander abzugleichen. Dazu gehören die Angaben zur angeblichen Bank, der Name des Vertragspartners, die Kontoverbindung, die Herkunft der Vertragsunterlagen und die Identität der Personen, mit denen der Anleger kommuniziert hat. Auch E-Mail-Adressen, Telefonnummern und sonstige Kontaktdaten können bei einer späteren Aufklärung des Sachverhalts relevant sein.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bankverbindung. Anleger sollten nachvollziehen können, an wen das Geld tatsächlich überwiesen wurde. Stimmt der Kontoinhaber mit dem behaupteten Festgeldinstitut überein? Wurde möglicherweise ein Konto eines Vermittlers angegeben? Wurden mehrere unterschiedliche Konten genannt? Solche Fragen können wichtige Hinweise darauf liefern, wie das konkrete Anlagegeschäft abgewickelt wurde.
Auch eine Empfängerüberprüfung bei einer Euro-Überweisung kann für die spätere Prüfung relevant sein. Wenn der angegebene Empfängername und der tatsächliche Kontoinhaber nicht zusammenpassen, sollte dies dokumentiert und nicht einfach ignoriert werden. Die Zahlungsunterlagen können später eine wesentliche Grundlage dafür bilden, den tatsächlichen Geldfluss nachzuvollziehen.
Wer bereits Geld an m.bit.bitcoinblockchainus.com oder im Zusammenhang mit dem dort beworbenen Festgeld überwiesen hat, sollte deshalb sämtliche Unterlagen sichern. Dazu gehören insbesondere Verträge, Anträge, E-Mails, Nachrichten, Screenshots der Internetseite, Kontodaten und Zahlungsbelege. Ebenso wichtig sind Namen und Kontaktdaten der Personen, die das Angebot vermittelt oder zur Einzahlung aufgefordert haben.
Bei der Frage, ob m.bitcoinblockchainus.com seriös ist, sollte daher nicht allein auf die äußere Gestaltung der Internetseite oder vermeintlich offizielle Unternehmensangaben abgestellt werden. Entscheidend ist die tatsächliche Verbindung zwischen dem Internetangebot, den genannten Unternehmen und der angeblichen Bank. Bestehen hierbei Widersprüche oder lassen sich wesentliche Angaben nicht nachvollziehen, ist bei weiteren Zahlungen besondere Vorsicht geboten.
m.bitcoinblockchainus.com – Verweigert Auszahlung?
Probleme werden bei einem Festgeldangebot häufig erst dann sichtbar, wenn Anleger ihr Geld zurückhaben möchten. Bei einem tatsächlich vereinbarten Festgeld müssen die vereinbarten Laufzeiten und Bedingungen nachvollziehbar sein. Anders verhält es sich, wenn nach der Einzahlung plötzlich zusätzliche Anforderungen gestellt werden oder die Auszahlung von weiteren Zahlungen abhängig gemacht wird.
Betroffene sollten deshalb genau dokumentieren, wann sie welche Summe eingezahlt haben und welche Rückzahlung beziehungsweise Auszahlung vereinbart worden sein soll. Auch der ursprünglich genannte Zinssatz, die Laufzeit und der Name der angeblichen Bank sollten festgehalten werden. Spätere Änderungen oder zusätzliche Forderungen können für die Bewertung des Sachverhalts wichtig sein.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn nach einer Einzahlung plötzlich weitere Gebühren verlangt werden. Denkbar sind Forderungen nach einer angeblichen Bearbeitungsgebühr, einer Sicherheitsleistung, einer Steuerzahlung, einer Provision oder einer anderen Zahlung, die angeblich notwendig sein soll, damit das bereits eingezahlte Kapital freigegeben werden kann. Bei einem solchen Vorgehen sollten Anleger nicht einfach davon ausgehen, dass die zusätzliche Zahlung tatsächlich Voraussetzung für eine Auszahlung ist.
Gerade bei vermeintlichen Festgeldanlagen kann die Vorstellung problematisch sein, dass eine weitere Zahlung nur deshalb erforderlich sei, weil es sich um eine normale bankinterne Formalität handelt. Entscheidend ist vielmehr, ob die behauptete Forderung von der tatsächlich zuständigen Bank oder Gesellschaft stammt und ob die zugrunde liegende Anlage überhaupt existiert.
Auch die angebliche Durchführung von Prüfungen kann eine Rolle spielen. Anleger können mit KYC-, Compliance-, Geldwäsche- oder Herkunftsnachweisen konfrontiert werden. Solche Prüfungen können bei regulierten Finanzdienstleistungen grundsätzlich vorkommen. Aus dem bloßen Hinweis auf eine angebliche Compliance-Prüfung folgt jedoch nicht, dass eine konkrete Zahlungsforderung berechtigt ist. Gerade deshalb sollte geprüft werden, wer die Prüfung tatsächlich verlangt und in welchem Verhältnis diese Person oder Gesellschaft zum Anleger steht.
Eine weitere Auffälligkeit kann entstehen, wenn unterschiedliche Ansprechpartner auftreten. Zunächst kann beispielsweise ein Berater für die Geldanlage zuständig sein. Später meldet sich eine angebliche Auszahlungsabteilung, eine Compliance-Stelle oder eine andere Person und fordert zusätzliche Unterlagen oder Zahlungen. Für Betroffene ist es wichtig, diese Kommunikationsverläufe vollständig zu sichern.
Auch psychologischer Druck sollte ernst genommen werden. Aussagen, wonach eine Frist unmittelbar ablaufe, ein Zinssatz verloren gehe oder eine Auszahlung nur noch durch sofortige Zahlung gesichert werden könne, sollten nicht zu unüberlegten Überweisungen führen. Gerade wenn bereits eine erhebliche Summe investiert wurde, kann die Sorge um das eigene Geld dazu führen, dass weitere Zahlungen als vermeintlich notwendiger letzter Schritt erscheinen.
Bei m.bitcoinblockchainus.com ist deshalb insbesondere zu prüfen, ob das versprochene Festgeld tatsächlich bei der angegebenen Bank bestand. Ein Anleger sollte nicht nur wissen, dass ihm ein Vertrag vorgelegt wurde. Er sollte nachvollziehen können, welche Gesellschaft Vertragspartner war, welches Institut das Festgeld führen sollte und wo sich die eingezahlten Gelder tatsächlich befanden.
Die Kontodaten können hierbei eine wichtige Rolle spielen. Der Kontoauszug des Anlegers zeigt, welche IBAN tatsächlich verwendet wurde. Der Zahlungsbeleg kann außerdem den angegebenen Empfänger enthalten. Wenn der Empfängername nicht mit der behaupteten Bank oder dem angeblichen Anlageunternehmen übereinstimmt, sollte dieser Umstand besonders sorgfältig dokumentiert werden.
Auch die Herkunft der Vertragsunterlagen ist relevant. Anleger sollten sichern, von welcher E-Mail-Adresse ihnen ein Vertrag zugesandt wurde, welche Internetseite darin genannt wurde und welche Gesellschaft als Vertragspartner bezeichnet wird. Dass ein Dokument professionell aussieht, sagt noch nichts darüber aus, wer es tatsächlich erstellt hat.
Die Verwendung realer Unternehmensdaten kann die Prüfung zusätzlich erschweren. Wenn ein Anleger davon ausgeht, mit einer bekannten oder tatsächlich existierenden Gesellschaft zu kommunizieren, kann ein abweichender Zahlungsempfänger zunächst übersehen werden. Deshalb sollten Name, Anschrift, Kontaktdaten und Bankverbindung immer als Gesamtheit betrachtet werden.
Wenn eine Auszahlung bei m.bitcoinblockchainus.com ausbleibt oder nur nach einer weiteren Zahlung erfolgen soll, sollten Betroffene keine vorschnelle Entscheidung treffen. Insbesondere sollte nicht allein aufgrund der bisherigen Investition weiteres Geld überwiesen werden. Stattdessen sollte zunächst geklärt werden, welche Gesellschaft das Geld tatsächlich erhalten hat und ob die behauptete Anlagebeziehung überhaupt nachweisbar ist.
Für eine spätere rechtliche Prüfung können sämtliche Zahlungs- und Kommunikationsdaten entscheidend sein. Dazu gehören auch Nachrichten, in denen eine Auszahlung angekündigt oder verschoben wurde, sowie sämtliche Begründungen für eine angeblich notwendige weitere Zahlung. Je vollständiger diese Informationen erhalten bleiben, desto besser lässt sich der Ablauf der Anlage nachvollziehen.
m.bitcoinblockchainus.com – Geld zurück?
Die Frage, ob nach einer Zahlung an m.bitcoinblockchainus.com Geld zurückgeholt werden kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls. Von Bedeutung sind unter anderem der Zahlungsweg, der tatsächliche Empfänger, der Zeitpunkt der Überweisung, die verwendete Bankverbindung und die Frage, welche Gesellschaft oder Person das Geld erhalten hat.
Bei einer Banküberweisung sollte zunächst der vollständige Zahlungsweg dokumentiert werden. Der eigene Kontoauszug, der Überweisungsbeleg, die angegebene IBAN und der Empfängername gehören zu den wichtigsten Unterlagen. Auch Informationen aus der Empfängerüberprüfung können relevant sein, wenn diese bei der Überweisung angezeigt wurden.
Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Unternehmen, das in Vertragsunterlagen genannt wurde, und dem tatsächlichen Zahlungsempfänger. Wenn beispielsweise ein bekanntes Finanzunternehmen oder eine Bank als Vertragspartner genannt wird, die Zahlung jedoch auf ein Konto eines anderen Unternehmens oder einer anderen Person ging, kann diese Abweichung für die weitere Prüfung erheblich sein.
Auch bei Festgeldangeboten kann eine genaue Rekonstruktion des Geschehens erforderlich sein. Es sollte nachvollzogen werden, wie der Kontakt zu m.bitcoinblockchainus.com zustande kam, welche Informationen zunächst vermittelt wurden, welche Vertragsunterlagen vorlagen und wann die erste Zahlung erfolgte. Danach sollte dokumentiert werden, wann und unter welchen Bedingungen die Rückzahlung beziehungsweise Auszahlung verlangt wurde.
Falls weitere Zahlungen gefordert wurden, sollten auch diese Forderungen gesichert werden. Dazu gehören etwa Nachrichten über angebliche Steuern, Gebühren, Sicherheitsleistungen oder sonstige Freigabekosten. Entscheidend ist nicht nur die Höhe der Forderung, sondern auch ihre Begründung und die Identität desjenigen, der sie gestellt hat.
Wenn das Geld über einen Zahlungsdienstleister oder ein anderes Finanzunternehmen abgewickelt wurde, kann auch diese Verbindung für die weitere Prüfung von Bedeutung sein. Gleiches gilt, wenn nach der ursprünglichen Überweisung weitere Konten genannt wurden. Die einzelnen Transaktionen sollten möglichst vollständig dokumentiert werden.
Eine sorgfältige Beweissicherung ist deshalb ein zentraler Schritt. Gesichert werden sollten unter anderem die Internetseite von m.bitcoinblockchainus.com, Screenshots des Angebots, Vertragsunterlagen, E-Mails, Chatverläufe, Telefonnummern, Namen der Ansprechpartner und sämtliche Zahlungsbelege. Auch scheinbar nebensächliche Nachrichten können später relevant werden, wenn daraus hervorgeht, wer welche Zusicherung gemacht hat.
Die Frage nach dem tatsächlichen Betreiber der Internetseite kann ebenfalls eine zentrale Rolle spielen. Wenn echte Firmendaten verwendet wurden, muss geprüft werden, ob die Personen hinter m.bitcoinblockchainus.com tatsächlich zu dem genannten Unternehmen gehören. Eine bestehende Gesellschaft oder eine reale Registernummer beweist nicht automatisch, dass diese Gesellschaft das konkrete Angebot betrieben hat.
Das gilt auch für eine angebliche BaFin-Registrierung oder BaFin-Nummer. Eine solche Nummer kann auf einer Internetseite Vertrauen schaffen. Wenn sie jedoch von einem unbekannten Anbieter für ein anderes Angebot verwendet wurde, ist die bloße Nennung der Nummer kein Nachweis für die Berechtigung des konkreten Angebots.
Für Betroffene kann deshalb eine rechtliche Prüfung sinnvoll sein, insbesondere wenn eine größere Summe investiert wurde oder der tatsächliche Zahlungsempfänger von der behaupteten Bank beziehungsweise dem behaupteten Anlageunternehmen abweicht. Ein Rechtsanwalt, der regelmäßig mit Fällen des Anlage- und Festgeldbetrugs befasst ist, kann die vorhandenen Unterlagen darauf prüfen, welche Ansprüche gegen welche Beteiligten in Betracht kommen.
Dabei sollte jedoch keine pauschale Erwartung geweckt werden, dass eingezahltes Geld in jedem Fall vollständig zurückerlangt werden kann. Ob und in welchem Umfang eine Rückführung möglich ist, hängt von den konkreten Zahlungswegen, den beteiligten Unternehmen und Personen sowie den noch vorhandenen Vermögenswerten ab.
Auch der Zeitpunkt kann eine Rolle spielen. Wenn bereits Zweifel an einem Festgeldangebot bestehen, sollten Betroffene nicht abwarten, bis weitere Zahlungen verlangt werden oder Kommunikationskanäle verschwinden. Je früher Zahlungsunterlagen, Verträge und Nachrichten vollständig gesichert werden, desto besser lässt sich der Sachverhalt rekonstruieren.
Bei m.bitcoinblockchainus.com sollte daher insbesondere geklärt werden, ob tatsächlich ein Festgeldkonto bestand, welche Gesellschaft Vertragspartner war, wer die Zahlung erhalten hat und welche Personen den Kontakt zum Anleger hergestellt haben. Erst auf dieser Grundlage lässt sich sinnvoll beurteilen, welche weiteren Schritte im konkreten Fall in Betracht kommen.
m.bitcoinblockchainus.com – Was tun?
Wer bereits bei m.bitcoinblockchainus.com investiert hat und Zweifel an der tatsächlichen Existenz des angebotenen Festgeldes hat, sollte zunächst Ruhe bewahren und keine weiteren Zahlungen allein aufgrund neuer Zahlungsaufforderungen leisten. Insbesondere Forderungen nach zusätzlichen Gebühren, Steuern, Sicherheitsleistungen oder angeblichen Freigabekosten sollten vor einer weiteren Zahlung sorgfältig überprüft werden.
Gleichzeitig sollten sämtliche Unterlagen gesichert werden. Dazu gehören die ursprüngliche Internetseite, Screenshots der angebotenen Festgeldanlage, Vertragsunterlagen, E-Mails, Nachrichten und sonstige Kommunikation mit angeblichen Beratern. Auch Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Namen der Ansprechpartner sollten erhalten bleiben.
Von besonderer Bedeutung sind die Zahlungsunterlagen. Der Kontoauszug sollte ebenso gesichert werden wie der ursprüngliche Überweisungsbeleg. Wichtig sind insbesondere die IBAN, der angegebene Empfänger, der tatsächliche Kontoinhaber, der Überweisungszweck und das Datum der Zahlung. Wurden mehrere Überweisungen vorgenommen, sollte jede einzelne Transaktion dokumentiert werden.
Auch die angebliche Bank sollte nachvollziehbar geprüft werden. Betroffene sollten sich nicht allein auf Kontaktdaten verlassen, die ihnen über m.bitcoinblockchainus.com oder von einem angeblichen Berater mitgeteilt wurden. Entscheidend ist vielmehr, ob eine unabhängige Verbindung zwischen dem genannten Institut und dem konkreten Festgeldangebot besteht.
Dass Vertragsunterlagen professionell gestaltet sind, reicht für eine solche Prüfung nicht aus. Gleiches gilt für ein vorhandenes Impressum, eine reale Firmenanschrift oder eine Registernummer. Wenn reale Unternehmensdaten für ein Fake-Angebot verwendet werden, können gerade solche Angaben dazu führen, dass Anleger die tatsächliche Identität des Anbieters nicht hinterfragen.
Deshalb sollte geprüft werden, ob die auf den Unterlagen genannte Gesellschaft tatsächlich hinter dem Internetangebot steht. Stimmen die Domain, E-Mail-Adressen und Ansprechpartner mit den offiziellen Unternehmensdaten überein? Wurde das Konto tatsächlich von der genannten Gesellschaft geführt? Stimmen Vertragspartner und Zahlungsempfänger überein? Solche Fragen können bei der Aufklärung des Sachverhalts entscheidend sein.
Wer bereits eine Auszahlung verlangt hat, sollte auch diese Kommunikation sichern. Dazu gehören Nachrichten, in denen eine Rückzahlung zugesagt, verschoben oder von einer weiteren Zahlung abhängig gemacht wurde. Werden Fristen genannt oder wird besonderer Zeitdruck aufgebaut, sollten auch diese Angaben dokumentiert werden.
Bei einem Verdacht auf Probleme mit m.bitcoinblockchainus.com kann außerdem die gesamte Kommunikation darauf untersucht werden, ob verschiedene Personen oder angebliche Abteilungen beteiligt waren. Wechselnde Ansprechpartner, neue Kontodaten oder wiederholte Forderungen nach weiteren Zahlungen können wichtige Bestandteile der späteren Sachverhaltsaufklärung sein.
Betroffene sollten zudem vorsichtig sein, wenn nach einem bereits eingetretenen Verlust plötzlich andere Personen ihre Hilfe anbieten und eine schnelle Rückholung des Geldes gegen eine Vorauszahlung versprechen. Auch bei solchen Angeboten sollte die Identität des Anbieters und die Grundlage seiner Forderung geprüft werden. Ein bereits entstandener finanzieller Schaden sollte nicht durch weitere unüberlegte Zahlungen vergrößert werden.
Die rechtliche Prüfung eines solchen Falls kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn erhebliche Beträge betroffen sind, die Auszahlung verweigert wird oder Zweifel daran bestehen, dass das angegebene Festgeld überhaupt bei der behaupteten Bank geführt wurde. Ein Rechtsanwalt mit Erfahrung in Fällen des Anlage- und Festgeldbetrugs kann die vorhandenen Dokumente und Zahlungswege prüfen und bewerten, welche rechtlichen Schritte im konkreten Fall in Betracht kommen.
Wichtig ist dabei eine möglichst vollständige Darstellung des Sachverhalts. Betroffene sollten nicht nur die ursprüngliche Einzahlung schildern, sondern auch angeben, wie der Kontakt zu m.bitcoinblockchainus.com entstanden ist, welche Versprechen gemacht wurden, welche Verträge vorlagen, wohin das Geld überwiesen wurde und welche Reaktionen auf eine spätere Auszahlungsforderung erfolgten.
Je vollständiger diese Informationen vorliegen, desto besser lässt sich nachvollziehen, ob die Angaben zur angeblichen Bank, zum Vertragspartner und zum tatsächlichen Zahlungsempfänger übereinstimmen. Gerade bei vermeintlichen Festgeldangeboten kann die Prüfung dieser Zusammenhänge entscheidender sein als die äußere Gestaltung der Webseite.
Wer bereits bei m.bitcoinblockchainus.com investiert hat, sollte daher nicht allein darauf vertrauen, dass ein Festgeldangebot aufgrund seines konservativen Charakters automatisch sicher sein müsse. Auch bei einem angeblich festen Zinssatz und einer festen Laufzeit müssen Anbieter, Vertragspartner, Bankverbindung und Zahlungsweg nachvollziehbar sein.
Die von m.bitcoinblockchainus.com verwendeten Angaben sollten deshalb sorgfältig mit den tatsächlichen Zahlungs- und Unternehmensdaten abgeglichen werden. Wenn sich dabei Widersprüche ergeben oder die Herkunft wesentlicher Unterlagen nicht nachvollziehbar ist, ist bei weiteren Zahlungen besondere Vorsicht geboten. Eine zeitnahe Sicherung aller Beweise und eine fachkundige Prüfung können für die weitere Aufklärung des Falls von erheblicher Bedeutung sein.
Kanzlei Wilms – Experten für Online-Anlagebetrug
Die Kanzlei Wilms unterstützt seit Jahren Mandanten, die Opfer von Online-Anlagebetrug, Kryptobetrug, Fake Brokern, Investmentbetrug, Bitcoin-Betrug oder Recovery Scams geworden sind.
Unsere Mandanten kommen aus ganz Deutschland sowie aus dem Ausland. Viele Verfahren weisen internationale Bezüge auf und betreffen grenzüberschreitende Zahlungsströme, Kryptowährungen oder komplexe Unternehmensstrukturen.
Wir analysieren unter anderem:
- Banküberweisungen
- SEPA- und SWIFT-Zahlungen
- Kreditkartenzahlungen
- Zahlungsdienstleister
- Kryptobörsen und Wallet-Transaktionen
- internationale Zahlungsstrukturen
Mehr Informationen finden Sie in unserem Blog.
Kanzlei Wilms – Ihr Ansprechpartner bei Online-Anlagebetrug, Kryptobetrug, Fake Brokern und internationalen Betrugsfällen.