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Betrugswarnung

levorelio (levorelio.com): BaFin warnt vor Website

22. Oktober 20269 Min. Lesezeit
Arthur Wilms
Arthur WilmsRechtsanwalt

levorelio.com – Betrug?

Bei levorelio(.)com sollten Interessierte die Angaben zum Angebot besonders sorgfältig prüfen. Die Website wird von der BaFin im Zusammenhang mit einer Reihe nahezu identischer Internetauftritte genannt. Nach den vorliegenden Informationen werden Besucher dazu aufgefordert, ihre Daten über ein Kontaktformular zu hinterlassen.

Nach Erkenntnissen der BaFin werden diese Kundendaten anschließend an Betreiber von Online-Handelsplattformen weitergegeben, die nicht von der Finanzaufsicht beaufsichtigt werden. Damit kann zwischen der Website levorelio(.)com und einer später kontaktierten Handelsplattform ein Unterschied bestehen. Wer sich über das Kontaktformular registriert, muss daher besonders darauf achten, mit welchem Unternehmen anschließend tatsächlich Kontakt aufgenommen wird.

Die Bezeichnung „KI-gestützte Krypto-Handelsplattform“ sollte dabei nicht mit einer behördlichen Zulassung gleichgesetzt werden. Auch eine professionell gestaltete Website, technische Begriffe oder Hinweise auf künstliche Intelligenz sagen für sich genommen nichts darüber aus, ob ein Anbieter die erforderliche Erlaubnis für Kryptowerte-Dienstleistungen besitzt.

Ein wesentliches Warnsignal ist nach den Angaben der BaFin außerdem das fehlende rechtsgültige Impressum. Für Verbraucher ist es wichtig, nachvollziehen zu können, welches Unternehmen hinter einem Internetangebot steht und wer für die angebotenen Dienstleistungen verantwortlich ist. Fehlen entsprechende transparente Betreiberangaben, erschwert dies bereits die Prüfung eines Angebots erheblich.

Die BaFin weist zudem darauf hin, dass die Betreiber der genannten Websites nicht von ihr beaufsichtigt werden. Wer sich mit levorelio(.)com beschäftigt, sollte deshalb nicht allein die Darstellung auf der Website betrachten, sondern insbesondere die Identität des Anbieters und die behauptete Berechtigung für die angebotenen Dienstleistungen überprüfen.

Die Frage „levorelio(.)com – Betrug?“ sollte deshalb nicht isoliert anhand des äußeren Erscheinungsbildes der Website beantwortet werden. Maßgeblich sind die konkreten Angaben der Finanzaufsicht sowie die tatsächlichen Umstände einer späteren Kontaktaufnahme. Die Warnung der BaFin stellt für Anleger und Verbraucher ein erhebliches Signal dar, die Website und mögliche Folgekontakte besonders kritisch zu prüfen.

Wer seine Daten bereits über levorelio(.)com übermittelt hat, sollte außerdem darauf achten, ob anschließend Anrufe, E-Mails oder Nachrichten von angeblichen Brokern, Anlageberatern oder Mitarbeitern einer Handelsplattform eingehen. Gerade wenn anschließend eine Einzahlung in Kryptowährungen oder eine sonstige Investition vorgeschlagen wird, sollte zunächst geklärt werden, welches Unternehmen tatsächlich Vertragspartner werden soll.

levorelio.com – Verweigert Auszahlung?

Bei levorelio(.)com ist zwischen der Kontaktaufnahme über die Website und einer möglicherweise anschließend genannten Handelsplattform zu unterscheiden. Nach den Angaben der BaFin sollen die über das Kontaktformular erfassten Kundendaten an Betreiber unerlaubter Online-Handelsplattformen weitergegeben werden. Deshalb kann ein späterer Ansprechpartner unter einem anderen Plattformnamen auftreten.

Sollte es nach einer solchen Kontaktaufnahme zu einer Einzahlung und anschließend zu Problemen mit einer Auszahlung kommen, ist zunächst zu klären, an wen das Geld tatsächlich gezahlt wurde. Auch der genaue Name der später genannten Handelsplattform, die verwendeten Internetadressen und die Kontaktdaten des angeblichen Brokers sollten gesichert werden.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn eine Auszahlung von einer weiteren Zahlung abhängig gemacht wird. Bei vergleichbaren Konstellationen können beispielsweise angebliche Steuern, Gebühren, Provisionen, Sicherheitsleistungen oder Kosten für eine Freischaltung verlangt werden. Auch Forderungen nach einer zusätzlichen Einzahlung zur angeblichen Verifizierung eines Wallets oder zur Erfüllung von KYC- und Compliance-Vorgaben sollten sorgfältig überprüft werden.

Eine solche Zahlungsforderung sollte nicht allein deshalb erfüllt werden, weil auf einer Handelsplattform ein vermeintliches Guthaben angezeigt wird. Entscheidend ist vielmehr, ob das Guthaben tatsächlich vorhanden ist und wer rechtlich und tatsächlich darüber verfügen kann.

Auch angebliche Liquiditätsnachweise oder Sicherheitsleistungen können dazu führen, dass Betroffene nach einer ersten Zahlung zu weiteren Überweisungen aufgefordert werden. Werden immer neue Voraussetzungen genannt, bevor eine Auszahlung angeblich möglich sein soll, ist besondere Vorsicht erforderlich.

Hinzu kommen mögliche psychologische Druckmittel. Betroffene können beispielsweise mit angeblichen Fristen, drohenden Kontosperrungen oder kurzfristig erforderlichen Zahlungen konfrontiert werden. Eine solche Kommunikation sollte vollständig dokumentiert werden.

Wer bereits mit einem angeblichen Broker über levorelio(.)com oder eine nachfolgende Plattform Kontakt hatte, sollte deshalb sämtliche Nachrichten und Zahlungsaufforderungen sichern. Dazu gehören E-Mails, Chatverläufe, Telefonnummern, Namen der Ansprechpartner, verwendete Domains und Angaben zu den Zahlungsempfängern.

Bei bereits geleisteten Zahlungen sollte außerdem genau zwischen verschiedenen Zahlungswegen unterschieden werden. Bei einer Banküberweisung sind unter anderem Empfängername, IBAN, BIC, Betrag und Datum relevant. Bei Kryptowährungen sollten die verwendeten Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes gesichert werden.

Gerade wenn die erste Kontaktaufnahme über levorelio(.)com erfolgt ist, anschließend aber eine andere Plattform genannt wurde, kann diese Dokumentation entscheidend sein. Nur wenn die einzelnen Kontakte und Zahlungswege nachvollziehbar sind, lässt sich später prüfen, welche Personen oder Unternehmen tatsächlich beteiligt waren.

Wer mit einer Auszahlung konfrontiert ist, sollte daher nicht einfach die nächste geforderte Zahlung leisten. Zunächst sollte geklärt werden, wer die Zahlung verlangt, wer Empfänger des Geldes wäre und auf welcher Grundlage die Auszahlung angeblich von dieser weiteren Zahlung abhängt.

levorelio.com – Geld zurück?

Wer nach einer Kontaktaufnahme über levorelio(.)com bereits Geld überwiesen oder Kryptowährungen übertragen hat, sollte möglichst schnell sämtliche Zahlungsdaten sichern. Ob und in welchem Umfang Geld zurückerlangt werden kann, hängt vom konkreten Sachverhalt, dem Zahlungsweg und den vorhandenen Informationen über die Empfänger ab.

Bei einer Banküberweisung sollten insbesondere Kontoauszüge und Überweisungsbelege aufbewahrt werden. Wichtig sind dabei die Daten des Empfängers, die IBAN und gegebenenfalls BIC, der Verwendungszweck, das Datum und der überwiesene Betrag.

Je nach Zahlungsstatus kann geprüft werden, ob noch Möglichkeiten bestehen, eine Zahlung zurückzuholen. Bei einer Überweisung kann insbesondere ein Überweisungsrückruf beziehungsweise Recall gegenüber dem Zahlungsdienstleister angesprochen werden. Ob eine Rückholung noch möglich ist, hängt jedoch von den konkreten Umständen ab und kann nicht garantiert werden.

Bei Zahlungen mit Kryptowährungen ist eine andere Vorgehensweise erforderlich. Hier können Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes ausgewertet werden. Eine Blockchainanalyse kann dazu beitragen, den Weg der übertragenen Kryptowerte technisch nachzuvollziehen.

Eine solche Analyse bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Kryptowährungen zurückerlangt werden können. Entscheidend ist unter anderem, ob sich aus der Transaktionskette verwertbare Hinweise auf weitere Wallets, Kryptobörsen oder andere Dienstleister ergeben.

Bei komplexeren Zahlungswegen kann eine Walletanalyse beziehungsweise eine weitergehende Blockchainanalyse sinnvoll sein. Dabei können auch Folgeadressen und weitere Transaktionen betrachtet werden. Ziel ist zunächst, die tatsächliche Bewegung der Vermögenswerte möglichst genau zu rekonstruieren.

Wenn Kryptowährungen schließlich bei einer identifizierbaren Kryptobörse oder einem anderen Dienstleister landen, kann dies für die weitere rechtliche Bewertung relevant sein. Welche Maßnahmen anschließend möglich sind, hängt vom konkreten Zahlungsweg und den verfügbaren Informationen ab.

Auch bei klassischen Banküberweisungen sollte nicht nur der erste Empfänger betrachtet werden. Es kann erforderlich sein, den weiteren Zahlungsweg zu untersuchen und festzustellen, welche Konten oder Zahlungsdienstleister beteiligt waren.

Für mögliche zivilrechtliche Ansprüche kommt es darauf an, wer tatsächlich beteiligt war, welche Vereinbarungen getroffen wurden und an wen die Zahlungen geflossen sind. Je nach Sachverhalt können unter anderem Rückzahlungs- oder Schadensersatzansprüche zu prüfen sein.

Eine anwaltliche Prüfung kann deshalb sinnvoll sein, wenn bereits ein finanzieller Schaden entstanden ist oder eine Auszahlung verweigert wird. Dabei sollte nicht nur die Website levorelio(.)com betrachtet werden, sondern die gesamte Kontakt- und Zahlungsstruktur.

Auch eine Strafanzeige kann je nach Sachverhalt in Betracht kommen. Für die Aufarbeitung sollten sämtliche vorhandenen Beweismittel zusammengestellt werden. Dazu zählen Screenshots, E-Mails, Chatnachrichten, Telefonnummern, Zahlungsbelege, Vertragsunterlagen und gegebenenfalls Blockchain-Daten.

Besonders wichtig ist, zwischen der Kontaktseite und einer späteren Handelsplattform zu unterscheiden. Nach den Angaben der BaFin besteht gerade der Verdacht, dass die genannten Websites zur Geschäftsanbahnung für unerlaubt erbrachte Kryptowerte-Dienstleistungen dienen. Deshalb sollte bei einem entstandenen Schaden genau festgestellt werden, wer anschließend tatsächlich Geld entgegengenommen hat.

Vorsicht ist zudem bei angeblichen Rückholangeboten geboten. Wer nach einem Verlust von einer unbekannten Person kontaktiert wird und gegen eine Vorauszahlung die Rückholung des Geldes versprochen bekommt, sollte das Angebot sorgfältig prüfen. Ein bereits eingetretener Verlust sollte nicht zu einer weiteren unüberprüften Zahlung führen.

levorelio.com – Was tun?

Wer mit levorelio(.)com Kontakt aufgenommen hat, sollte zunächst keine weiteren Zahlungen leisten, solange die Identität des tatsächlichen Anbieters und die Hintergründe des Angebots nicht geklärt sind. Das gilt insbesondere dann, wenn nach einer ersten Kontaktaufnahme weitere Zahlungen für eine angebliche Investition, Verifizierung oder spätere Auszahlung verlangt werden.

Alle Informationen zur Website sollten gesichert werden. Dazu gehören Screenshots von levorelio(.)com, die verwendete Internetadresse, das Kontaktformular und sämtliche Angaben, die während der Registrierung gemacht wurden.

Ebenso wichtig ist die Dokumentation der späteren Kontaktaufnahme. Wenn sich anschließend ein angeblicher Broker oder Anlageberater telefonisch, per E-Mail oder über einen Messenger meldet, sollten Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und der genannte Unternehmens- oder Plattformname festgehalten werden.

Auch sämtliche Zahlungsaufforderungen sollten gespeichert werden. Dazu gehören Rechnungen, E-Mails, Chatnachrichten, Zahlungsanweisungen und Angaben zu angeblichen Gebühren oder Steuern.

Wer bereits eine Banküberweisung vorgenommen hat, sollte die eigene Bank möglichst schnell über den Sachverhalt informieren. Dabei sollten die vollständigen Zahlungsdaten vorgelegt werden. Ob ein Überweisungsrückruf oder andere Maßnahmen noch möglich sind, hängt vom jeweiligen Zahlungsstatus ab.

Bei einer Zahlung mit Kryptowährungen sollten insbesondere die Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes gesichert werden. Diese Daten können für eine spätere Blockchainanalyse von erheblicher Bedeutung sein.

Wurde auf Anweisung eines angeblichen Brokers eine Fernwartungs- oder Fernzugriffssoftware installiert, sollte auch dies dokumentiert und die technische Sicherheit des betroffenen Geräts überprüft werden. Ein unbekannter Gesprächspartner sollte keinen dauerhaften Zugriff auf Computer oder Smartphone erhalten.

Auch Zugangsdaten, Passwörter und andere sicherheitsrelevante Informationen sollten überprüft werden, wenn diese im Zusammenhang mit der Kontaktaufnahme preisgegeben wurden. Bei einem möglichen Sicherheitsrisiko sollten betroffene Konten entsprechend abgesichert werden.

Wer bereits Geld verloren hat, sollte sämtliche Unterlagen geordnet zusammenstellen. Dazu gehören Kontoauszüge, Zahlungsbelege, Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Screenshots, E-Mails, Chatverläufe und Telefonnummern.

Bei der weiteren Aufarbeitung sollte außerdem genau festgehalten werden, wann der Kontakt zu levorelio(.)com stattfand und welche Plattform oder welches Unternehmen anschließend genannt wurde. Diese Unterscheidung kann für die spätere Prüfung des Sachverhalts entscheidend sein.

Nach den Angaben der BaFin werden die über die genannten Websites erfassten Kundendaten an Betreiber unerlaubter Online-Handelsplattformen weitergegeben. Deshalb sollte eine spätere Kontaktaufnahme nicht automatisch als eigenständiger Kontakt zu levorelio(.)com bewertet werden. Vielmehr muss nachvollzogen werden, welche weiteren Beteiligten aufgetreten sind.

Eine rechtliche Prüfung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn bereits Zahlungen erfolgt sind, eine Auszahlung verweigert wird oder die Identität des tatsächlichen Vertragspartners unklar ist. Dabei können Zahlungswege, Kommunikationsdaten und mögliche Anspruchsgegner untersucht werden.

Auch die Frage, ob neben der Kontaktseite weitere Unternehmen, Zahlungsdienstleister oder Kryptobörsen beteiligt waren, kann für die weitere Bewertung relevant sein. Je vollständiger die vorhandenen Unterlagen sind, desto besser lässt sich der Ablauf nachvollziehen.

Die BaFin-Warnung vom 23. September 2026 sollte daher bei einer Kontaktaufnahme mit levorelio(.)com berücksichtigt werden. Anleger und Verbraucher sollten die Website sorgfältig prüfen, keine zusätzlichen Zahlungen aufgrund bloßer Versprechen leisten und sämtliche Unterlagen sichern, wenn bereits eine Kontaktaufnahme oder Zahlung erfolgt ist.

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