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Betrugswarnung

FalconStocksMarkets (falconstocksmarkets.com) – Erfahrungen, Auszahlung, Betrug und Geld zurück

22. Oktober 202613 Min. Lesezeit
Arthur Wilms
Arthur WilmsRechtsanwalt

FalconStocksMarkets (falconstocksmarkets.com) – Betrug?

FalconStocksMarkets (falconstocksmarkets.com) wird nach den vorliegenden Angaben im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Fake-Trading genannt. Für Anleger kann dabei nicht nur ein möglicher finanzieller Verlust von Bedeutung sein. Ebenso sollte geprüft werden, welche persönlichen Daten im Zuge der Registrierung oder späteren Kommunikation übermittelt wurden und ob möglicherweise ein zusätzliches Risiko durch Fernwartungssoftware oder Identifizierungsverfahren entstanden ist.

Bei einer Trading-Plattform ist zunächst entscheidend, ob tatsächlich nachvollziehbare Handelsgeschäfte und reale Vermögenswerte hinter den angezeigten Kontoständen stehen. Ein professionell wirkendes Benutzerkonto oder eine Darstellung von Gewinnen stellt für sich genommen keinen Nachweis dafür dar, dass entsprechende Gelder tatsächlich vorhanden und verfügbar sind. Wenn Auszahlungen nicht wie erwartet erfolgen oder weitere Einzahlungen verlangt werden, sollte der gesamte Anlageverlauf genauer untersucht werden.

Nach den vorliegenden Angaben beginnen entsprechende Fälle teilweise mit einer vergleichsweise niedrigen Einzahlung von etwa 250 Euro. Im weiteren Verlauf können Anleger dazu bewegt werden, deutlich höhere Beträge zu investieren. Aus anfänglich kleinen Einzahlungen können dadurch mehrere tausend Euro oder sogar fünfstellige Summen werden. Eine solche Entwicklung sollte insbesondere dann dokumentiert werden, wenn die Erhöhung der Einzahlungen mit angeblichen Gewinnen, besonderen Handelsmöglichkeiten oder persönlichem Druck verbunden war.

Besondere Aufmerksamkeit verdient bei FalconStocksMarkets die mögliche Verwendung von Fernwartungssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer. Solche Programme können grundsätzlich für legitime technische Unterstützung eingesetzt werden. Werden Anleger jedoch dazu gebracht, während einer Fernzugriffssitzung das Online-Banking, ein E-Mail-Konto oder andere sensible Anwendungen zu öffnen, kann dadurch ein erheblicher zusätzlicher Risikobereich entstehen.

Für eine spätere Prüfung ist deshalb wichtig, möglichst genau festzuhalten, wann eine Fernwartungssoftware installiert wurde, wer die Installation verlangte und welche Anwendungen während des Zugriffs geöffnet waren. Auch die Frage, ob Passwörter, TANs, Kontostände, IBANs oder andere sensible Informationen sichtbar waren, kann relevant sein.

Ein weiterer eigenständiger Prüfungsbereich betrifft Video-Ident-Verfahren. Ein solches Verfahren kann grundsätzlich eine legitime Identifizierung darstellen. Wenn der Anleger jedoch nicht eindeutig erkennen konnte, für welches Unternehmen oder welchen Vertrag die Identifizierung tatsächlich durchgeführt wurde, sollte dieser Vorgang genauer nachvollzogen werden.

Besonders sensibel sind Ausweiskopien, Selfies, Adressnachweise und Bankinformationen. Werden solche Daten an unbekannte oder nicht eindeutig zuordenbare Empfänger übermittelt, sollte dokumentiert werden, welche Unterlagen tatsächlich herausgegeben wurden. Das gilt auch für zusätzliche Dokumente wie Kontoauszüge oder Nachweise über Einkommen und Vermögen.

Bei FalconStocksMarkets sollte daher nicht nur der mögliche Anlageverlust betrachtet werden. Ebenso wichtig ist eine Bestandsaufnahme der persönlichen Daten. Anleger sollten prüfen, ob sie lediglich Kontaktdaten angegeben oder darüber hinaus Identitätsdokumente, Bankdaten und biometrische beziehungsweise zur Identifizierung verwendbare Informationen übermittelt haben.

Ein mögliches Problem besteht darin, dass ein Anleger den Kontakt zunächst ausschließlich als Trading-Beziehung wahrnimmt und erst später erkennt, dass während der Kommunikation umfangreiche persönliche Informationen preisgegeben wurden. Je umfangreicher die übermittelten Daten sind, desto wichtiger ist eine vollständige Dokumentation.

Auch ungewöhnliche Schreiben von Banken oder anderen Unternehmen nach dem Kontakt mit FalconStocksMarkets sollten ernst genommen werden. Eine unbekannte Geschäftsbeziehung, eine unerwartete Kreditforderung oder ein Konto, das dem Betroffenen nicht bekannt ist, kann Anlass für eine genauere Prüfung sein. Daraus folgt nicht automatisch, dass ein Identitätsmissbrauch stattgefunden hat. Der Zusammenhang sollte jedoch nachvollziehbar untersucht werden.

Für die Bewertung der Erfahrungen mit FalconStocksMarkets ist deshalb die Gesamtschau entscheidend. Dazu gehören der ursprüngliche Kontakt, die Höhe der ersten Einzahlung, spätere Zahlungsaufforderungen, dargestellte Gewinne, Auszahlungsversuche, Gespräche mit angeblichen Mitarbeitern sowie sämtliche Identifizierungs- und Fernzugriffsvorgänge.

FalconStocksMarkets (falconstocksmarkets.com) – Verweigert Auszahlung?

Bei einem möglichen Fake-Trading-Fall ist die Frage der Auszahlung besonders wichtig. Entscheidend ist zunächst, ob ein Anleger tatsächlich über die Auszahlung eines real vorhandenen Guthabens verfügt oder ob lediglich ein Betrag innerhalb einer Trading-Oberfläche angezeigt wird. Ein angezeigter Kontostand allein beweist nicht, dass das entsprechende Geld tatsächlich verfügbar ist.

Wer bei FalconStocksMarkets eine Auszahlung beantragt hat, sollte deshalb den gesamten Vorgang dokumentieren. Wichtig sind insbesondere Datum und Höhe des Auszahlungsantrags, die damals angezeigte Kontosumme, die Reaktion der Plattform und jede danach gestellte weitere Forderung.

Wenn die Plattform vor einer Auszahlung zusätzliche Einzahlungen verlangt, sollte genau geprüft werden, welchen Zweck diese Zahlung angeblich erfüllen soll. Entscheidend sind dabei nicht nur die verwendeten Begriffe, sondern die tatsächlichen Zahlungswege. Eine Forderung sollte insbesondere dann nicht ungeprüft erfüllt werden, wenn unklar ist, wer sie stellt und wer den geforderten Betrag erhalten soll.

Auch angebliche Gebühren, Steuern, Versicherungen oder sonstige Freigabekosten sollten anhand der konkreten Unterlagen geprüft werden. Eine weitere Zahlung kann den finanziellen Schaden erhöhen, wenn die angekündigte Auszahlung anschließend erneut von einer anderen Voraussetzung abhängig gemacht wird.

Für die Rekonstruktion des Anlageverlaufs sollte jede einzelne Einzahlung erfasst werden. Dabei sollten Betrag, Datum, Empfänger, IBAN oder andere Kontodaten und Verwendungszweck dokumentiert werden. Wenn unterschiedliche Empfänger verwendet wurden, sollte die jeweilige Zahlung separat betrachtet werden.

Besonders wichtig können auch die Nachrichten der angeblichen Broker oder Account Manager sein. Wenn ein Ansprechpartner erklärt hat, eine höhere Einzahlung sei notwendig, um größere Gewinne zu erzielen, sollte diese Aussage zusammen mit dem jeweiligen Zahlungsbeleg gesichert werden. Dadurch lässt sich später nachvollziehen, wie sich die Höhe der Investition entwickelt hat.

Nach den vorliegenden Angaben können solche Anlageverläufe mit einer relativ niedrigen Anfangszahlung beginnen. Eine erste Einzahlung von etwa 250 Euro kann anschließend durch weitere Zahlungen auf mehrere tausend Euro oder fünfstellige Beträge anwachsen. Gerade bei einer solchen Entwicklung sollte die Chronologie besonders sorgfältig erstellt werden.

Auch vermeintliche Gewinne sollten dokumentiert werden. Screenshots des Kontostands, Handelsübersichten und Angaben zu angeblichen Renditen können für die spätere Prüfung relevant sein. Sie beweisen allerdings nicht automatisch, dass die ausgewiesenen Gewinne tatsächlich vorhanden sind.

Wenn ein Auszahlungsantrag anschließend nicht ausgeführt wird, sollte die Kommunikation unmittelbar davor besonders genau gesichert werden. Wurde die Auszahlung zunächst bestätigt? Wurde eine Verzögerung erklärt? Wurden neue Dokumente verlangt? Wurde eine weitere Einzahlung gefordert? Oder brach der Kontakt vollständig ab?

Die Antwort auf diese Fragen kann für die rechtliche Bewertung erheblich sein. Ein einzelner nicht ausgeführter Auszahlungsantrag muss anders beurteilt werden als ein längerer Ablauf, bei dem wiederholt neue Voraussetzungen geschaffen werden, bevor eine Auszahlung angeblich möglich sein soll.

Bei FalconStocksMarkets sollte außerdem geprüft werden, ob ein Fernzugriff auf den Computer oder ein mobiles Gerät stattgefunden hat. Wenn während einer solchen Sitzung ein Online-Banking-Konto geöffnet war, sollte dokumentiert werden, was während des Zugriffs geschah.

Anleger sollten insbesondere festhalten, ob der angebliche Mitarbeiter lediglich den Bildschirm steuerte oder ob während der Sitzung Eingaben vorgenommen wurden. Auch die Frage, ob Bankdaten, Zugangsdaten oder andere vertrauliche Informationen sichtbar waren, kann relevant sein.

Wer eine Fernwartungssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer installiert hat, sollte die entsprechende Kommunikation ebenfalls sichern. Dazu gehören Anweisungen zur Installation, Sitzungszeiten und Nachrichten, in denen der Fernzugriff begründet wurde.

Die finanzielle Prüfung und die Prüfung eines möglichen Datenmissbrauchs sollten dabei getrennt voneinander betrachtet werden. Selbst wenn der konkrete Anlageverlust im Vordergrund steht, kann ein Fernzugriff zusätzliche Risiken erzeugt haben. Umgekehrt bedeutet die Verwendung von Fernwartungssoftware nicht automatisch, dass ein Missbrauch stattgefunden hat.

Auch bei Video-Ident-Verfahren sollte nachvollzogen werden, welches Unternehmen als Auftraggeber auftrat. Wenn ein Anleger glaubt, eine Identifizierung für FalconStocksMarkets vorzunehmen, tatsächlich aber möglicherweise ein anderes Unternehmen oder ein anderer Vertrag im Mittelpunkt stand, kann diese Information für die weitere Prüfung von Bedeutung sein.

Bei der Frage „FalconStocksMarkets verweigert Auszahlung – was tun?“ sollte daher nicht nur der Kontostand betrachtet werden. Erforderlich ist vielmehr eine vollständige Prüfung von Einzahlungen, Auszahlungsanträgen, Zahlungsaufforderungen, Kommunikationsverlauf und möglicherweise erfolgten Fernzugriffen.

FalconStocksMarkets (falconstocksmarkets.com) – Geld zurück?

Wer bei FalconStocksMarkets Geld eingezahlt hat und einen finanziellen Verlust befürchtet, möchte verständlicherweise wissen, ob eine Rückzahlung möglich ist. Eine pauschale Zusage wäre jedoch nicht sachgerecht. Ob und in welchem Umfang Ansprüche bestehen, hängt vom konkreten Ablauf, den Zahlungswegen, den beteiligten Unternehmen und den vorhandenen Nachweisen ab.

Der erste Schritt sollte deshalb eine vollständige Zahlungsübersicht sein. Für jede Einzahlung sollten Datum, Betrag, Zahlungsempfänger, Kontodaten und Verwendungszweck erfasst werden. Bei mehreren Zahlungen sollte jede Transaktion einzeln dokumentiert werden.

Besonders relevant ist die Frage, wer das Geld tatsächlich erhalten hat. Die Bezeichnung einer Trading-Plattform muss nicht mit dem Namen des tatsächlichen Zahlungsempfängers identisch sein. Deshalb sollten Anleger ihre Kontoauszüge und Überweisungsbelege sorgfältig prüfen.

Wenn Zahlungen an verschiedene Konten oder Unternehmen erfolgt sind, sollte nachvollzogen werden, warum dies der Fall war. Eine solche Abweichung kann für die spätere rechtliche Bewertung relevant sein. Auch bei internationalen Zahlungen sollten sämtliche vorhandenen Zahlungsdaten gesichert werden.

Neben den Einzahlungen sollten auch die angeblichen Gewinne und Kontostände dokumentiert werden. Screenshots können zeigen, welche Beträge innerhalb der Plattform angezeigt wurden. Für eine Rückforderung ist jedoch zusätzlich wichtig, welche Gelder tatsächlich vom Anleger überwiesen wurden und wohin diese Gelder geflossen sind.

Wenn die Plattform eine Auszahlung nicht vorgenommen hat, sollte der entsprechende Antrag ebenfalls gesichert werden. Dazu gehören Datum, Betrag, Screenshot und sämtliche Antworten der Plattform. Wenn keine Antwort erfolgte, sollte auch dies dokumentiert werden.

Besonders wichtig sind weitere Zahlungsforderungen. Wurde der Anleger aufgefordert, zusätzliches Geld einzuzahlen, sollte festgehalten werden, welche Begründung dafür genannt wurde. Wenn die Zahlung beispielsweise mit einer angeblich notwendigen Freigabe oder einer besonderen Handelsmöglichkeit begründet wurde, sollte die entsprechende Kommunikation erhalten bleiben.

Die Erfahrungen mit FalconStocksMarkets sollten außerdem im Hinblick auf die persönliche Betreuung dokumentiert werden. Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Chatverläufe der angeblichen Broker oder Account Manager können bei der Rekonstruktion des Sachverhalts von Bedeutung sein.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der möglichen Verwendung von Fernwartungssoftware. Wenn AnyDesk, TeamViewer oder eine vergleichbare Software installiert wurde, sollten Anleger möglichst genau festhalten, wann dies geschah und wer dazu aufgefordert hat.

Wichtig kann auch sein, was während einer solchen Sitzung auf dem Bildschirm sichtbar war. Wurde das Online-Banking geöffnet? Waren Kontostände oder IBANs sichtbar? Wurden andere Anwendungen geöffnet? Wurden Eingaben vorgenommen? Solche Informationen sollten möglichst zeitnah aus der Erinnerung dokumentiert werden.

Wenn während eines Fernzugriffs sensible Zugangsdaten eingegeben wurden, sollte dieser Umstand ebenfalls festgehalten werden. Für die weitere rechtliche und technische Prüfung kann es relevant sein, ob ein bloßer Bildschirmzugriff oder eine weitergehende Bedienung des Geräts stattgefunden hat.

Auch Video-Ident-Unterlagen sollten gesichert werden. Dazu gehören E-Mails zur Identifizierung, Hinweise zum Ablauf und Angaben dazu, welches Unternehmen als Auftraggeber genannt wurde. Wenn eine Ausweiskopie oder ein Selfie übermittelt wurde, sollte dokumentiert werden, welche Version des Dokuments verwendet wurde.

Der Hintergrund ist, dass ein möglicher finanzieller Schaden und ein möglicher Identitätsmissbrauch zwei unterschiedliche Problembereiche darstellen. Die Übermittlung persönlicher Daten bedeutet nicht automatisch, dass diese missbraucht wurden. Bei einem ungewöhnlichen Anlageverlauf kann es jedoch sinnvoll sein, beide Aspekte zu prüfen.

Sollten nach dem Kontakt mit FalconStocksMarkets unerwartete Schreiben von Banken oder anderen Unternehmen eintreffen, sollte deren Ursprung genau geklärt werden. Das gilt insbesondere für unbekannte Kreditforderungen oder Geschäftsbeziehungen. Solche Schreiben sollten nicht ignoriert, aber auch nicht vorschnell anerkannt werden.

Für die Frage, ob Geld zurückerlangt werden kann, ist daher eine möglichst vollständige Rekonstruktion erforderlich. Dazu gehören die tatsächlichen Zahlungsflüsse ebenso wie die Kommunikation und die technischen Vorgänge rund um Fernzugriffe oder Identifizierungen.

Eine rechtliche Prüfung kann dabei feststellen, welche Ansprüche nach den konkreten Umständen in Betracht kommen. Eine Garantie für die Rückzahlung des gesamten Verlustes kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden. Maßgeblich bleibt, welche Vermögenswerte tatsächlich geflossen sind und welche rechtlichen Beziehungen zwischen den Beteiligten bestanden haben.

Wer größere Beträge an FalconStocksMarkets überwiesen hat, sollte deshalb insbesondere die ursprünglichen Kontoauszüge und Zahlungsbelege sichern. Auch bei vergleichsweise kleinen Anfangsbeträgen ist eine vollständige Dokumentation sinnvoll, wenn später weitere Zahlungen erfolgt sind.

Gerade die Entwicklung von einer anfänglichen Zahlung von beispielsweise 250 Euro zu mehreren tausend oder fünfstelligen Beträgen kann für die Rekonstruktion des Falls wichtig sein. Deshalb sollte nicht nur der Endbetrag betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, wie es zu den einzelnen Erhöhungen gekommen ist.

Wenn Anleger durch angebliche Gewinne, besondere Handelsmöglichkeiten oder persönliche Betreuung zu weiteren Einzahlungen bewegt wurden, sollte auch diese Kommunikation dokumentiert werden. Dadurch lässt sich besser nachvollziehen, auf welcher Grundlage weitere Zahlungen erfolgt sind.

FalconStocksMarkets (falconstocksmarkets.com) – Was tun?

Betroffene sollten bei Problemen mit FalconStocksMarkets zunächst sämtliche vorhandenen Informationen sichern und keine weiteren Zahlungen allein aufgrund neuer Versprechen oder angeblicher Auszahlungsbedingungen leisten. Bevor weitere finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden, sollte geklärt werden, welche tatsächlichen Zahlungs- und Vertragsverhältnisse bestehen.

Besonders wichtig ist eine chronologische Dokumentation. Am Anfang sollte der erste Kontakt mit FalconStocksMarkets festgehalten werden. Danach folgen Registrierung, erste Einzahlung, weitere Einzahlungen, angebliche Gewinne, Auszahlungsanträge und sämtliche Reaktionen der Plattform.

Für jede Zahlung sollten Betrag, Datum und Empfänger dokumentiert werden. Kontoauszüge und Überweisungsbelege sollten im Original erhalten bleiben. Auch Verwendungszwecke und Referenznummern können für die spätere Prüfung relevant sein.

Anleger sollten außerdem sämtliche Nachrichten mit angeblichen Mitarbeitern sichern. Dazu gehören E-Mails, Messenger-Nachrichten, SMS und andere Kommunikationsformen. Namen und Kontaktdaten der Ansprechpartner sollten ebenfalls dokumentiert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt sollte auf der Frage liegen, ob Fernwartungssoftware verwendet wurde. Wenn AnyDesk oder TeamViewer installiert wurde, sollte notiert werden, wann die Installation erfolgte, wer dazu aufgefordert hat und welcher Grund genannt wurde.

Ebenso sollte festgehalten werden, welche Anwendungen während einer Fernzugriffssitzung geöffnet waren. Wenn das Online-Banking geöffnet wurde, kann es wichtig sein, sich an den genauen Ablauf zu erinnern. Auch geöffnete E-Mail-Konten, Krypto-Wallets oder andere Finanzanwendungen sollten dokumentiert werden.

Wenn während des Fernzugriffs Passwörter oder andere Zugangsdaten eingegeben wurden, sollte dies ebenfalls vermerkt werden. Die technische Situation kann später für die Bewertung möglicher Risiken von Bedeutung sein.

Bei einem Video-Ident-Verfahren ist zu klären, für welches Unternehmen die Identifizierung tatsächlich durchgeführt wurde. Anleger sollten dazu vorhandene E-Mails, Bestätigungen und Screenshots sichern. Entscheidend kann sein, welcher Name während des Identifizierungsprozesses angezeigt wurde.

Auch die übermittelten persönlichen Dokumente sollten erfasst werden. Dazu gehören Ausweis, Reisepass, Selfie, Adressnachweise und gegebenenfalls Kontoauszüge oder andere finanzielle Unterlagen. Je genauer diese Dateninventur ausfällt, desto besser lässt sich ein möglicher Datenmissbrauch später überprüfen.

Wenn nach dem Kontakt mit FalconStocksMarkets unbekannte Verträge, Konten oder Kreditforderungen auftauchen, sollte der jeweilige Vorgang gesondert geprüft werden. Eine solche Forderung sollte nicht allein aufgrund eines Schreibens anerkannt werden. Zunächst sollte geklärt werden, welcher Vertrag behauptet wird und welche Identifizierungsdaten dabei verwendet worden sein sollen.

Auch unerwartete Schreiben von Banken sollten ernst genommen werden. Wenn zuvor keine Geschäftsbeziehung mit dem betreffenden Institut bestand, kann eine genauere Prüfung sinnvoll sein. Entscheidend ist dabei, die entsprechenden Schreiben und Vertragsinformationen vollständig zu sichern.

Bei einem möglichen finanziellen Schaden sollte außerdem geprüft werden, welche Zahlungen tatsächlich an welche Empfänger geflossen sind. Dabei können auch kleine Anfangszahlungen relevant sein, wenn später weitere Beträge hinzukamen.

Die Frage „FalconStocksMarkets Geld zurück?“ lässt sich deshalb nicht allein anhand eines Screenshots oder einer einzelnen Zahlung beantworten. Erforderlich ist vielmehr die Gesamtschau des Falls. Dazu gehören die tatsächlichen Einzahlungen, die Empfänger, der angezeigte Kontostand, die Auszahlungsanträge und die Kommunikation mit den angeblichen Ansprechpartnern.

Wenn zusätzlich Fernwartungssoftware oder Video-Ident eingesetzt wurden, sollten diese Vorgänge als eigenständiger Teil des Falls behandelt werden. So kann vermieden werden, dass neben dem möglichen finanziellen Verlust ein weiterer Datenmissbrauch übersehen wird.

Die Unterstützung eines Rechtsanwalts kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn größere Beträge betroffen sind, mehrere Zahlungsempfänger auftreten oder die Identität der beteiligten Unternehmen unklar ist. Für eine rechtliche Prüfung sollten möglichst vollständige Unterlagen vorgelegt werden.

Dazu gehören Kontoauszüge, Zahlungsbelege, Vertragsunterlagen, Screenshots des Trading-Kontos, E-Mails, Chatverläufe, Angaben zu Ansprechpartnern, Informationen zu Fernwartungssitzungen und Unterlagen über Video-Ident-Verfahren.

Eine solche Prüfung kann dazu beitragen, die tatsächlichen Geldflüsse und Kommunikationsabläufe zu rekonstruieren. Ob daraus konkrete Ansprüche auf Rückzahlung entstehen und in welchem Umfang diese durchsetzbar sind, hängt jedoch von den individuellen Umständen ab.

Bei FalconStocksMarkets sollte deshalb nicht nur die Frage im Vordergrund stehen, ob die Plattform seriös ist. Ebenso wichtig sind die konkreten Zahlungswege, die Entwicklung der Einzahlungen, die Auszahlungsprobleme und der Umgang mit persönlichen Daten.

Wer nach einem Kontakt mit FalconStocksMarkets bereits einen finanziellen Verlust erlitten hat oder befürchtet, dass persönliche Daten missbraucht werden könnten, sollte die vorhandenen Unterlagen möglichst vollständig sichern und die Vorgänge fachkundig prüfen lassen. Je genauer der Ablauf dokumentiert ist, desto besser lassen sich mögliche finanzielle und datenschutzbezogene Folgen voneinander trennen und rechtlich bewerten.

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