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Betrugswarnung

EXDEGIRO (degiro.icu) – Betrug!

4. August 20268 Min. Lesezeit
Arthur Wilms
Arthur WilmsRechtsanwalt

EXDEGIRO (degiro.icu) – Betrug?

Die Plattform EXDEGIRO unter der Domain degiro.icu tritt als Anbieter für den Online-Handel mit verschiedenen Finanzinstrumenten auf. Nach dem Internetauftritt sollen Anleger unter anderem in Aktien, Devisen, CFDs, Rohstoffe und Kryptowährungen investieren können. Ergänzend werden persönliche Betreuung, professionelle Handelsstrategien und verschiedene Kontomodelle beworben.

Anleger sollten EXDEGIRO (degiro.icu) jedoch besonders sorgfältig prüfen. Ein wesentlicher Punkt ist bereits die Bezeichnung der Plattform. Der Name EXDEGIRO sowie die Domain degiro.icu können den Eindruck erwecken, es bestehe eine Verbindung zum bekannten europäischen Online-Broker DEGIRO. Eine solche Verbindung ist öffentlich jedoch nicht erkennbar. Die offizielle DEGIRO-Gruppe verwendet andere Internetdomains und informiert ihre Kunden darüber, ausschließlich die offiziellen Webseiten zu nutzen.

Wer nach EXDEGIRO Erfahrungen, EXDEGIRO Bewertung oder der Frage sucht, ob EXDEGIRO seriös ist, sollte deshalb zunächst genau prüfen, wer tatsächlich Betreiber der Plattform ist. Gerade im Bereich des Online-Tradings kommt es immer wieder vor, dass Internetseiten Namen verwenden, die an bekannte Finanzunternehmen erinnern oder diesen bewusst ähneln. Für Anleger kann dadurch der Eindruck entstehen, sie würden mit einem etablierten und regulierten Broker zusammenarbeiten.

Auch ein professioneller Internetauftritt ersetzt keine nachvollziehbaren Unternehmensangaben oder eine überprüfbare Regulierung. Anleger sollten insbesondere darauf achten, ob transparente Informationen zum Betreiber, zum Unternehmenssitz und zu einer möglichen Zulassung vorhanden sind. Ebenso empfiehlt es sich, die verwendete Domain sorgfältig zu prüfen und nicht allein aufgrund eines bekannten Namens auf die Seriosität einer Plattform zu schließen.

Zu den typischen Warnsignalen, die bei unseriösen Investmentplattformen immer wieder auftreten können, gehören unklare Betreiberangaben, schwer nachvollziehbare Unternehmensstrukturen, fehlende Transparenz sowie ein Internetauftritt, der besonderes Vertrauen schaffen soll, ohne dass sich die zugrunde liegenden Angaben unabhängig überprüfen lassen. Treten mehrere dieser Merkmale gleichzeitig auf, empfiehlt sich eine besonders sorgfältige Prüfung, bevor Geld investiert wird.

Zusätzliche Aufmerksamkeit verdient der Umstand, dass im Zusammenhang mit EXDEGIRO unter anderem folgende Kontaktdaten verwendet werden:

E-Mail: ben.miller@exdegiro.info Website: https://degiro.icu/

Auch bei solchen Kontaktdaten sollten Anleger genau prüfen, ob sie tatsächlich zu einem regulierten Finanzdienstleister gehören oder ob lediglich eine äußerliche Nähe zu einem bekannten Broker hergestellt werden soll. Gerade bei Investmentplattformen gilt: Der Name allein ist kein Nachweis für eine bestehende Verbindung zu einem bekannten Unternehmen.

EXDEGIRO (degiro.icu) – Verweigert Auszahlung?

Viele Anleger suchen nach EXDEGIRO Erfahrungen oder Informationen zur EXDEGIRO Auszahlung, nachdem Schwierigkeiten bei der Rückzahlung ihres investierten Geldes auftreten. Nicht jede verzögerte Auszahlung bedeutet automatisch, dass ein Anbieter unseriös handelt. Gleichwohl sollten Anleger aufmerksam werden, wenn Auszahlungsanträge über längere Zeit nicht bearbeitet werden oder immer neue Voraussetzungen erfüllt werden sollen.

Aus vergleichbaren Fällen des Online-Anlagebetrugs ist bekannt, dass Probleme häufig erst dann entstehen, wenn Anleger ihr Kapital oder vermeintliche Gewinne auszahlen lassen möchten. Während Einzahlungen regelmäßig unkompliziert entgegengenommen werden, berichten Betroffene häufig davon, dass anschließend zusätzliche Gebühren oder weitere Zahlungen verlangt werden.

Als Begründung werden unter anderem angebliche Bearbeitungskosten, Provisionen, Steuerforderungen oder Compliance-Vorgaben genannt. Teilweise wird erklärt, vor einer Auszahlung müsse zunächst eine AML-Prüfung, eine KYC-Identifizierung, ein Herkunftsnachweis der Gelder, eine Wallet-Verifizierung oder ein Liquiditätsnachweis erfolgen. In anderen Fällen sollen Sicherheitsleistungen oder Freischaltungsgebühren bezahlt werden, bevor das Guthaben ausgezahlt werden könne.

Grundsätzlich unterliegen regulierte Finanzdienstleister gesetzlichen Vorgaben zur Geldwäscheprävention und Identitätsprüfung. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass Anleger vor einer Auszahlung zusätzliche Beträge an die Plattform überweisen müssen. Werden immer neue Zahlungsforderungen erhoben oder verschiebt sich die Auszahlung nach jeder geleisteten Zahlung erneut, empfiehlt sich eine besonders sorgfältige Prüfung.

Aus vergleichbaren Sachverhalten ist außerdem bekannt, dass Anleger häufig unter erheblichen psychologischen Druck gesetzt werden. Angebliche Broker weisen auf zeitlich begrenzte Fristen hin, sprechen von einmaligen Marktchancen oder erklären, nur eine letzte Einzahlung ermögliche die Freigabe des Guthabens. Gleichzeitig erfolgt die Kommunikation oftmals telefonisch oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp.

Im Zusammenhang mit EXDEGIRO wurden unter anderem die E-Mail-Adresse ben.miller@exdegiro.info sowie verschiedene Telefonnummern verwendet. Anleger sollten bei einer Kommunikation über solche Kanäle besondere Vorsicht walten lassen und sorgfältig prüfen, mit wem sie tatsächlich Kontakt haben.

Aus vergleichbaren Fällen ist außerdem bekannt, dass angebliche Broker teilweise die Installation von Fernwartungssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer empfehlen. Begründet wird dies häufig damit, bei der Kontoeröffnung oder bei Überweisungen helfen zu wollen. Ein solcher Fernzugriff kann jedoch erhebliche Risiken mit sich bringen und sollte unbekannten Dritten grundsätzlich nicht eingeräumt werden.

Wer bei EXDEGIRO (degiro.icu) Schwierigkeiten mit einer Auszahlung hat oder zu weiteren Zahlungen aufgefordert wird, sollte den Sachverhalt sorgfältig dokumentieren und zusätzliche Geldforderungen kritisch hinterfragen. Gerade im Bereich des Online-Anlagebetrugs gehören immer neue Zahlungsaufforderungen, angebliche Compliance-Hindernisse oder wiederholte Freigabevoraussetzungen zu den typischen Abläufen, über die Geschädigte vergleichbarer Plattformen berichten. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die offizielle DEGIRO-Gruppe darauf hinweist, ausschließlich ihre offiziellen Domains und Kommunikationswege zu nutzen und vor Phishing bzw. täuschend ähnlichen Internetseiten warnt.

EXDEGIRO (degiro.icu) – Geld zurück?

Wer über EXDEGIRO (degiro.icu) investiert hat und anschließend Schwierigkeiten mit der Auszahlung oder dem Zugriff auf sein investiertes Kapital hat, stellt sich häufig die Frage, ob sich das Geld zurückholen lässt. Ob eine Rückforderung möglich ist, hängt stets von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab. Eine pauschale Aussage oder gar eine Erfolgsgarantie wäre unseriös.

Von besonderer Bedeutung ist zunächst der Zahlungsweg. Wurden Einzahlungen per Banküberweisung vorgenommen, sollte geprüft werden, ob ein Überweisungsrückruf (Recall) noch möglich ist. Auch wenn ein Recall nicht in jedem Fall erfolgreich ist, kann eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der eigenen Bank sinnvoll sein. Je schneller Zahlungsströme nachvollzogen werden, desto größer ist regelmäßig die Chance, weitere Informationen über den Verbleib der Gelder zu erhalten.

Erfolgten Einzahlungen über Kryptowährungen, bedeutet dies nicht automatisch, dass sämtliche Spuren verloren sind. Blockchain-Transaktionen werden dauerhaft gespeichert und können regelmäßig nachvollzogen werden. Im Rahmen einer Blockchainanalyse oder Walletanalyse lassen sich häufig die Wege der übertragenen Kryptowährungen dokumentieren. Zwar ergibt sich aus einer Wallet-Adresse nicht unmittelbar die Identität des Inhabers, dennoch können solche Auswertungen wichtige Hinweise auf beteiligte Wallets, Kryptobörsen oder weitere Transaktionen liefern.

Ebenso wichtig ist eine umfassende Beweissicherung. Betroffene sollten sämtliche Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Screenshots des Benutzerkontos sowie den vollständigen E-Mail- und Chatverkehr sichern. Auch die Kommunikation mit den verwendeten Ansprechpartnern – etwa über die E-Mail-Adresse ben.miller@exdegiro.info oder über Messenger-Dienste – sollte vollständig dokumentiert werden. Je besser der Sachverhalt nachvollzogen werden kann, desto fundierter lässt sich später prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen.

Je nach Sachverhalt kann außerdem geprüft werden, ob Ansprüche gegenüber beteiligten Zahlungsdienstleistern, Banken oder Kryptobörsen in Betracht kommen. Welche Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll sind, hängt unter anderem von der Art der Zahlung, dem Zeitpunkt der Transaktionen sowie den vorhandenen Unterlagen ab.

Daneben kann die Erstattung einer Strafanzeige sinnvoll sein, um den Sachverhalt den zuständigen Ermittlungsbehörden mitzuteilen. Eine Strafanzeige führt zwar nicht automatisch dazu, dass investierte Gelder zurückgezahlt werden, sie kann jedoch ein wichtiger Bestandteil der weiteren Aufarbeitung des Sachverhalts sein.

Betroffene sollten sich außerdem vor angeblichen Recovery-Unternehmen oder selbsternannten Spezialisten in Acht nehmen, die gegen hohe Vorauszahlungen eine schnelle Rückholung der Gelder versprechen. Gerade Personen, die bereits Schwierigkeiten mit einer EXDEGIRO Auszahlung hatten, werden nicht selten erneut kontaktiert und mit vermeintlichen Rückholangeboten angesprochen. Solche Angebote sollten sorgfältig geprüft werden. Seriöse Hilfe zeichnet sich dadurch aus, dass zunächst der konkrete Sachverhalt analysiert und keine unrealistischen Erfolgsaussichten versprochen werden.

EXDEGIRO (degiro.icu) – Was tun?

Wer bei EXDEGIRO (degiro.icu) investiert hat und Zweifel an der Plattform entwickelt oder Schwierigkeiten mit der Auszahlung feststellt, sollte zunächst Ruhe bewahren und keine weiteren Zahlungen leisten. Gerade wenn angebliche Broker erklären, dass lediglich eine letzte Gebühr, eine Steuerzahlung oder eine Sicherheitsleistung erforderlich sei, um das Guthaben freizugeben, ist besondere Vorsicht geboten. Aus vergleichbaren Fällen des Online-Anlagebetrugs ist bekannt, dass immer neue Zahlungsforderungen häufig nicht zu einer tatsächlichen Auszahlung führen.

Ebenso empfiehlt es sich, den Kontakt zu den Ansprechpartnern kritisch zu hinterfragen. Erfolgt die Kommunikation überwiegend per Telefon, WhatsApp oder E-Mail und wird dabei erheblicher Zeitdruck aufgebaut, sollten Anleger aufmerksam werden. Im Zusammenhang mit EXDEGIRO wurden unter anderem die E-Mail-Adresse ben.miller@exdegiro.info sowie verschiedene Mobilfunknummern verwendet. Betroffene sollten sämtliche Kommunikation sichern und keine sensiblen Informationen oder weiteren Zahlungen übermitteln.

Von besonderer Bedeutung ist die Beweissicherung. Sämtliche Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Screenshots des Benutzerkontos sowie sämtliche E-Mails und Chatverläufe sollten vollständig gespeichert werden. Auch Vertragsunterlagen, Zahlungsaufforderungen und Notizen zu Telefonaten können später für die rechtliche Bewertung des Sachverhalts hilfreich sein. Je vollständiger die Dokumentation ist, desto besser lässt sich der Ablauf nachvollziehen.

Sollte im Zusammenhang mit EXDEGIRO (degiro.icu) Fernwartungssoftware wie AnyDesk, TeamViewer oder vergleichbare Programme installiert worden sein, empfiehlt es sich, diese unverzüglich zu entfernen. Zusätzlich sollten sämtliche Passwörter geändert werden, insbesondere für E-Mail-Konten, Online-Banking, Kryptobörsen und Wallets. Wurde einem Dritten Fernzugriff auf den eigenen Computer eingeräumt, sollten die Sicherheitseinstellungen sorgfältig überprüft werden.

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, die eigene Bank zeitnah über den Sachverhalt zu informieren. Erfolgten Zahlungen per Banküberweisung, sollte geprüft werden, ob weitere Maßnahmen – etwa ein Überweisungsrückruf – noch möglich sind. Wurden Kryptowährungen übertragen, empfiehlt es sich, sämtliche Wallet-Daten zu sichern und gegebenenfalls auch beteiligte Kryptobörsen über verdächtige Wallet-Adressen oder Transaktionen zu informieren.

Je nach Sachverhalt kann außerdem die Erstattung einer Strafanzeige sowie die Information der zuständigen Behörden in Betracht kommen. Welche rechtlichen Schritte sinnvoll sind, hängt jedoch immer von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab und sollte anhand der vorhandenen Unterlagen bewertet werden.

Ein häufiger Fehler besteht darin, nach ersten Auszahlungsproblemen weiteres Geld zu investieren, weil eine Auszahlung unmittelbar in Aussicht gestellt wird. Ebenso sollten Betroffene bei Angeboten angeblicher Recovery-Unternehmen vorsichtig sein, die gegen hohe Vorauszahlungen eine schnelle Rückholung der Gelder versprechen. Gerade Opfer von Online-Anlagebetrug geraten häufig erneut in den Fokus solcher Anbieter.

Wer bei EXDEGIRO (degiro.icu) den Verdacht hat, Opfer eines unseriösen Investmentangebots geworden zu sein, sollte den Sachverhalt möglichst frühzeitig rechtlich prüfen lassen. Eine sorgfältige Analyse der Unterlagen, der Zahlungswege und der Kommunikation kann dabei helfen, die Situation einzuordnen und mögliche weitere Schritte zu bewerten, ohne dabei unrealistische Erwartungen hinsichtlich einer Rückforderung zu wecken.

Kanzlei Wilms – Experten für Online-Anlagebetrug

Die Kanzlei Wilms unterstützt seit Jahren Mandanten, die Opfer von Online-Anlagebetrug, Kryptobetrug, Fake Brokern, Investmentbetrug, Bitcoin-Betrug oder Recovery Scams geworden sind.

Unsere Mandanten kommen aus ganz Deutschland sowie aus dem Ausland. Viele Verfahren weisen internationale Bezüge auf und betreffen grenzüberschreitende Zahlungsströme, Kryptowährungen oder komplexe Unternehmensstrukturen.

Wir analysieren unter anderem:

  • Banküberweisungen
  • SEPA- und SWIFT-Zahlungen
  • Kreditkartenzahlungen
  • Zahlungsdienstleister
  • Kryptobörsen und Wallet-Transaktionen
  • internationale Zahlungsstrukturen

Mehr Informationen finden Sie in unserem Blog.

Kanzlei Wilms – Ihr Ansprechpartner bei Online-Anlagebetrug, Kryptobetrug, Fake Brokern und internationalen Betrugsfällen.

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