BRANTONE VEYLOR (brantone.com) – Betrug?
Bei der Bewertung von BRANTONE VEYLOR (brantone.com) sollte zunächst zwischen realen Begriffen aus dem internationalen Zahlungsverkehr und den konkreten Behauptungen über eine Auszahlung unterschieden werden. SWIFT ist beispielsweise ein reales System für den internationalen Austausch von Finanznachrichten. Auch Korrespondenzbanken können bei grenzüberschreitenden Zahlungen tatsächlich eine Rolle spielen.
Daraus folgt jedoch nicht, dass jedes Dokument, das mit SWIFT-Bezeichnungen, Bankcodes oder Referenznummern versehen ist, automatisch einen tatsächlichen Zahlungsvorgang nachweist.
Nach den vorliegenden Angaben berichten Anleger bei BRANTONE VEYLOR davon, dass eine Auszahlung zunächst als bereits eingeleitet dargestellt wird. Anschließend soll erklärt werden, das Geld befinde sich bei einem Zahlungsdienstleister, einem Treuhänder oder einer Korrespondenzbank. Für die endgültige Freigabe werden dann zusätzliche Gebühren verlangt.
Ein solcher Ablauf sollte sorgfältig geprüft werden. Insbesondere ist zu klären, ob der angebliche Zahlungsdienstleister oder Treuhänder bereits Bestandteil der ursprünglichen Vereinbarung war. Wenn ein Unternehmen erst kurz vor der Auszahlung erstmals erwähnt wird, stellt sich die Frage, welche konkrete vertragliche Funktion dieser neue Beteiligte haben soll.
Auch die Behauptung, ein bestimmter Betrag befinde sich bereits auf einem Treuhandkonto, sollte nicht allein aufgrund eines vorgelegten Dokuments übernommen werden. Nach den vorliegenden Angaben soll in einem Fall beispielsweise behauptet worden sein, dass 90.000 Euro bereits auf ein sogenanntes Treuhandkonto übertragen worden seien. Für die Freigabe sollten anschließend weitere 6.000 Euro gezahlt werden.
Ein Verweis auf ein „Trust Account“ stellt jedoch noch keinen unabhängigen Nachweis dafür dar, dass ein solches Konto tatsächlich existiert und dort der behauptete Betrag für den Anleger bereitgehalten wird. Entscheidend wäre vielmehr, welcher Treuhänder das Konto führen soll, welche rechtliche Grundlage für die Verwahrung besteht und ob der angebliche Treuhänder unabhängig kontaktiert und bestätigt werden kann.
Auch die Verwendung des Begriffs „Settlement“ sollte nicht mit einem Nachweis der tatsächlichen Auszahlung verwechselt werden. Settlement bezeichnet im Finanzbereich grundsätzlich die Abwicklung eines Geschäfts. Eine „Settlement Fee“ kann als Begriff daher zunächst fachlich plausibel erscheinen. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass eine konkret verlangte Gebühr tatsächlich geschuldet ist.
Besonders relevant ist deshalb der Zeitpunkt der Gebührenforderung. Wenn eine Gebühr bereits bei Abschluss eines Vertrags eindeutig vereinbart wurde, ist sie anders zu beurteilen als eine Kostenforderung, die erst entsteht, nachdem der Anleger seine Auszahlung verlangt hat.
Bei BRANTONE VEYLOR wird nach den vorliegenden Angaben unter anderem von Forderungen im Zusammenhang mit Treuhandfreigaben, Settlement und internationalen Bearbeitungskosten berichtet. Für Betroffene sollte daher nachvollziehbar sein, auf welcher vertraglichen Grundlage die jeweilige Zahlung verlangt wird.
Ein weiterer Punkt betrifft die angeblichen Korrespondenzbanken. Internationale Überweisungen können tatsächlich mehrere Banken einbeziehen. Eine solche Erklärung kann deshalb für einen Anleger zunächst überzeugend klingen. Wenn allerdings behauptet wird, eine Auszahlung sei bereits erfolgt und hänge lediglich bei einer bestimmten Bank in London oder Singapur fest, sollte der konkrete Zahlungsvorgang unabhängig überprüft werden.
Dabei sollte nicht ausschließlich die Kontaktperson verwendet werden, die den Anleger über die Verzögerung informiert. Wenn eine angebliche Bank beteiligt sein soll, sollten deren Kontaktdaten unabhängig ermittelt werden. Eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse aus der erhaltenen Nachricht reicht für eine zuverlässige Bestätigung nicht aus.
Auch der Name eines angeblichen Bankmitarbeiters sollte nicht automatisch als Nachweis einer tatsächlichen Bankbeteiligung angesehen werden. Entscheidend ist vielmehr, ob die betreffende Bank über ihre offiziellen Kommunikationswege bestätigen kann, dass der genannte Vorgang tatsächlich existiert.
Besondere Bedeutung haben außerdem SWIFT-Dokumente. Ein Dokument, das beispielsweise eine MT103-Bezeichnung, Bankcodes oder eine Referenznummer enthält, kann professionell wirken. Für einen Anleger ist jedoch entscheidend, ob daraus tatsächlich hervorgeht, dass eine Zahlung ausgeführt und dem vorgesehenen Empfänger gutgeschrieben wurde.
Ein PDF mit einem Banklogo ist für sich genommen kein unabhängiger Zahlungsnachweis. Ebenso wenig beweist eine Referenznummer allein, dass ein bestimmter Betrag tatsächlich von einer Bank versandt wurde. Deshalb sollten solche Unterlagen nicht isoliert bewertet werden.
Auch ein vermeintlich genauer internationaler Zahlungsweg kann Bestandteil einer Darstellung sein, die eine Auszahlung lediglich als unmittelbar bevorstehend erscheinen lässt. Wenn nach einer angeblich bereits versandten Zahlung zunächst eine Korrespondenzbank und anschließend eine weitere Gebühr genannt wird, sollte die gesamte Abfolge dokumentiert und überprüft werden.
Das gilt besonders dann, wenn nach Zahlung der ersten Gebühr erneut eine weitere Kostenposition auftaucht. Nach den vorliegenden Angaben soll es Fälle geben, in denen zunächst eine Freigabegebühr verlangt wurde und anschließend eine weitere internationale Bearbeitungsgebühr hinzukam.
Ein solcher Wechsel der Begründungen sollte nicht einfach als normale Verzögerung einer internationalen Zahlung akzeptiert werden. Entscheidend ist, ob die einzelnen Kosten bereits vorher vereinbart waren und ob die behaupteten Zahlungsschritte tatsächlich unabhängig nachvollzogen werden können.
Für die Bewertung von BRANTONE VEYLOR ist deshalb eine Gesamtbetrachtung erforderlich. Relevant sind unter anderem die ursprünglichen Vertragsunterlagen, die Zahlungsaufforderungen, die angeblichen Bankdokumente, die Kommunikation mit Ansprechpartnern sowie die Frage, ob externe Banken oder Zahlungsdienstleister den behaupteten Vorgang bestätigen.
Der Umstand, dass einzelne Fachbegriffe real existieren, macht eine konkrete Zahlungsforderung nicht automatisch seriös. Entscheidend bleibt die tatsächliche Nachweisbarkeit des behaupteten Geldflusses.
BRANTONE VEYLOR (brantone.com) – Verweigert Auszahlung?
Wenn Anleger bei BRANTONE VEYLOR (brantone.com) auf eine Auszahlung warten und stattdessen mit zusätzlichen Gebühren konfrontiert werden, sollte der behauptete Zahlungsstatus genau dokumentiert werden. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer tatsächlich ausgeführten Überweisung und einer lediglich behaupteten oder angekündigten Zahlung.
Nach den vorliegenden Angaben soll Anlegern teilweise erklärt worden sein, das Geld sei bereits auf dem Weg. Anschließend wird eine Verzögerung bei einem Treuhänder, Zahlungsdienstleister oder einer Korrespondenzbank angeführt. Für die Auszahlung müsse zunächst eine zusätzliche Zahlung erfolgen.
In einer solchen Situation sollte zunächst geklärt werden, ob überhaupt eine reale Überweisung stattgefunden hat. Ein SWIFT-Dokument oder eine entsprechende Nachricht kann dabei ein Anhaltspunkt sein, ersetzt aber nicht die unabhängige Bestätigung des Zahlungsvorgangs.
Wenn beispielsweise eine MT103-Nachricht vorgelegt wird, sollte der Anleger nicht allein aufgrund der Bezeichnung davon ausgehen, dass das Geld tatsächlich beim vorgesehenen Empfänger angekommen ist. Entscheidend ist der tatsächliche Status der Zahlung.
Auch Banklogos oder vermeintliche Bankstempel sollten nicht als alleiniger Nachweis betrachtet werden. Dokumente können professionell gestaltet sein, ohne dass daraus automatisch eine tatsächliche Kontobewegung folgt.
Bei einer behaupteten Korrespondenzbank sollte deshalb möglichst unabhängig geprüft werden, ob diese Bank tatsächlich in den konkreten Zahlungsvorgang eingebunden ist. Wenn BRANTONE VEYLOR beispielsweise erklärt, eine Überweisung hänge bei einer Bank in London oder Singapur, sollte die betreffende Bank über ihre offiziellen Kontaktdaten kontaktiert werden.
Dabei sollten Anleger vorsichtig mit persönlichen Daten umgehen. Eine angebliche Bank sollte nicht über die Kontaktdaten kontaktiert werden, die in einer E-Mail oder einem Dokument des Anbieters genannt werden. Stattdessen sollten die offiziellen Kontaktdaten der betreffenden Bank unabhängig ermittelt werden.
Auch die Frage nach dem angeblichen Treuhänder ist von Bedeutung. Wenn erst im Zusammenhang mit der Auszahlung ein „Trust Account“ erwähnt wird, sollte geklärt werden, wer diesen Treuhänder beauftragt hat, welche konkrete rechtliche Funktion er besitzt und ob der angebliche Treuhänder unabhängig bestätigt werden kann.
Nach den vorliegenden Angaben soll in einem Fall behauptet worden sein, dass 90.000 Euro bereits auf einem Treuhandkonto liegen. Für die Freigabe wurden anschließend 6.000 Euro verlangt. Eine solche Konstellation sollte besonders genau untersucht werden, weil die Behauptung eines bereits vorhandenen Betrags und die Forderung einer zusätzlichen Zahlung unmittelbar miteinander verknüpft sind.
Für Anleger stellt sich dann die Frage, weshalb ein angeblich bereits vorhandener Auszahlungsbetrag nicht direkt ausgezahlt oder eine bestehende Gebühr nicht aus dem vorhandenen Betrag verrechnet werden kann. Die Antwort darauf sollte anhand der Vertragsunterlagen und der tatsächlichen Zahlungsstruktur nachvollziehbar sein.
Auch die sogenannte „Settlement Fee“ sollte in diesem Zusammenhang geprüft werden. Entscheidend ist, ob die Gebühr bereits vor der Investition bekannt war und vertraglich vereinbart wurde oder ob sie erst nach dem Auszahlungswunsch genannt wurde.
Besonders relevant ist die Höhe einer solchen Gebühr. Nach den vorliegenden Angaben werden teilweise Forderungen zwischen drei und zehn Prozent des Auszahlungsbetrags genannt. Bei größeren Guthaben können dadurch erhebliche zusätzliche Zahlungen entstehen.
Ein Beispiel verdeutlicht das Problem: Soll ein Anleger 120.000 Euro erhalten und wird ihm mitgeteilt, dass eine Zahlung von 7.800 Euro erforderlich sei, damit eine angeblich bereits versandte internationale Überweisung freigegeben werden könne, sollte zunächst unabhängig geprüft werden, ob die behauptete Zahlung tatsächlich existiert. Wenn nach der Zahlung erneut eine internationale Bearbeitungsgebühr verlangt wird, sollte auch dieser zweite Vorgang dokumentiert werden.
Für die rechtliche Bewertung ist dabei nicht nur die letzte Zahlungsforderung relevant. Wichtig ist die gesamte Abfolge. Anleger sollten festhalten, wann die Auszahlung beantragt wurde, wann erstmals von einem Treuhänder oder einer Korrespondenzbank die Rede war, welche Dokumente übermittelt wurden und wann welche Gebühr verlangt wurde.
Auch die Kommunikationswege sollten gesichert werden. Dazu gehören E-Mails, Messenger-Nachrichten, Briefe, PDF-Dateien, Screenshots und gegebenenfalls Gesprächsnotizen zu Telefonaten.
Wenn ein angeblicher Bankmitarbeiter den Anleger kontaktiert, sollte dessen Identität nicht allein anhand der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer beurteilt werden. Die angebliche Bankzugehörigkeit sollte über einen unabhängig ermittelten offiziellen Kontaktweg überprüft werden.
Auch bei einem vermeintlichen Zahlungsdienstleister sollte entsprechend vorgegangen werden. Entscheidend ist, ob das Unternehmen tatsächlich existiert und ob es den konkreten Auszahlungsvorgang bestätigt.
Ein Anleger sollte außerdem prüfen, ob der angebliche Zahlungsdienstleister bereits in den ursprünglichen Vertragsunterlagen erwähnt wurde. Wenn ein neuer „Settlement Partner“ erst auftaucht, nachdem die Auszahlung beantragt wurde, ist dieser Umstand für die Gesamtbewertung relevant.
Die Auszahlungssituation sollte deshalb nicht allein anhand der Aussagen des bisherigen Ansprechpartners beurteilt werden. Entscheidend ist, ob sich die behaupteten Vorgänge durch unabhängige Informationen bestätigen lassen.
Wenn die Auszahlung wiederholt verschoben wird und für jeden weiteren Schritt neue Gebühren verlangt werden, sollte die gesamte Kommunikation besonders sorgfältig dokumentiert werden. Eine solche Dokumentation kann später helfen, den tatsächlichen Ablauf und die einzelnen Zahlungsforderungen nachzuvollziehen.
Vor weiteren Zahlungen sollte deshalb zunächst geklärt werden, ob eine rechtliche und vertragliche Grundlage besteht. Insbesondere sollte nicht allein deshalb gezahlt werden, weil die Auszahlung als unmittelbar bevorstehend dargestellt wird.
BRANTONE VEYLOR (brantone.com) – Geld zurück?
Wenn Anleger bereits Geld an BRANTONE VEYLOR (brantone.com) gezahlt haben und die erwartete Auszahlung ausbleibt, hängt die Frage nach einer möglichen Rückforderung maßgeblich von den konkreten Umständen ab. Eine allgemeine Zusage, dass eingezahlte Beträge zurückerlangt werden können, wäre nicht seriös.
Zunächst sollte der gesamte Zahlungsweg rekonstruiert werden. Bei Banküberweisungen sind insbesondere Empfängername, IBAN, Betrag, Datum und Verwendungszweck zu sichern. Wenn mehrere Überweisungen vorgenommen wurden, sollte jede Zahlung einzeln erfasst werden.
Zusätzlich sollten sämtliche Zahlungen dokumentiert werden, die nach dem ursprünglichen Investment im Zusammenhang mit der Auszahlung verlangt wurden. Dazu können Treuhandgebühren, Settlement Fees und internationale Bearbeitungskosten gehören.
Eine vollständige Zahlungsübersicht kann zeigen, wie sich der tatsächliche finanzielle Schaden zusammensetzt. Dabei sollte zwischen ursprünglichen Investitionen, zusätzlichen Gebühren und tatsächlich erhaltenen Auszahlungen unterschieden werden.
Auch die behauptete Auszahlung selbst sollte möglichst genau dokumentiert werden. Wenn BRANTONE VEYLOR erklärt, ein bestimmter Betrag sei bereits von einer ausländischen Bank versandt worden, sollte das entsprechende Dokument gesichert werden.
Bei einem angeblichen SWIFT-Nachweis sollten sämtliche Angaben erhalten bleiben. Dazu können Referenznummern, Bankcodes, Empfängerinformationen und Datumsangaben gehören. Diese Daten können für eine spätere Überprüfung des behaupteten Zahlungsvorgangs relevant sein.
Allerdings sollte ein solches Dokument nicht als abschließender Beweis für eine tatsächliche Zahlung behandelt werden. Entscheidend ist, ob die beteiligte Bank den Vorgang unabhängig bestätigen kann.
Wenn eine Korrespondenzbank genannt wird, sollte ebenfalls dokumentiert werden, welche Bank angeblich beteiligt ist und welche Funktion sie im Zahlungsweg haben soll. Eine internationale Überweisung kann grundsätzlich über mehrere Banken laufen. Deshalb ist die bloße Erwähnung einer Korrespondenzbank nicht automatisch ungewöhnlich.
Entscheidend ist jedoch, ob diese Bank tatsächlich in den konkreten Zahlungsvorgang eingebunden ist. Eine unabhängige Bestätigung kann hierfür wesentlich aussagekräftiger sein als ein Dokument, das von der Plattform oder einem angeblichen Zahlungsdienstleister stammt.
Gleiches gilt für einen behaupteten Treuhänder. Wenn erklärt wird, dass ein bestimmter Betrag bereits auf einem Treuhandkonto liegt, sollten Anleger prüfen, wer der Treuhänder ist und ob dieser die Existenz des Kontos und die behauptete Zahlung unabhängig bestätigen kann.
Auch die Vertragsgrundlage sollte untersucht werden. Wenn die Treuhandfunktion in den ursprünglichen Vereinbarungen nicht erwähnt wird und erst bei der Auszahlung auftaucht, sollte dieser Umstand festgehalten werden.
Die gleiche Prüfung gilt für eine „Settlement Fee“. Anleger sollten nachsehen, ob diese Gebühr in den ursprünglichen Bedingungen vorgesehen war. Wenn sie erst nach dem Auszahlungsantrag verlangt wurde, ist die zeitliche Abfolge besonders relevant.
Auch die Begründung für die Gebühr sollte dokumentiert werden. Wird beispielsweise behauptet, die Zahlung sei erforderlich, weil eine internationale Bank die Auszahlung erst nach einer bestimmten Freigabe weiterleite, sollte genau festgehalten werden, wer diese Aussage getroffen hat und auf welche Unterlagen sie gestützt wird.
Für eine spätere rechtliche Prüfung können auch die Kontaktdaten der beteiligten Personen wichtig sein. Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Angaben zu angeblichen Banken oder Zahlungsdienstleistern sollten deshalb nicht gelöscht werden.
Bei E-Mail-Kontakten sollten möglichst die vollständigen Originalnachrichten aufbewahrt werden. Screenshots allein können hilfreich sein, ersetzen aber nicht immer die ursprüngliche Nachricht mit ihren technischen Angaben.
Auch erhaltene PDF-Dokumente sollten im Original gespeichert werden. Das gilt insbesondere für angebliche Zahlungsbestätigungen, SWIFT-Unterlagen, Abrechnungen oder Freigabedokumente.
Wenn der Anleger bereits zusätzliche Gebühren gezahlt hat, sollten auch diese Zahlungen genau dokumentiert werden. Entscheidend kann sein, ob nach jeder Zahlung tatsächlich ein weiterer Schritt erfolgte oder ob anschließend eine neue Kostenforderung gestellt wurde.
Ein wiederholtes Auftreten weiterer Gebühren sollte deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Für die rechtliche Bewertung kann die gesamte Abfolge von Investition, Auszahlungsantrag, angeblicher Überweisung, erster Gebühr und weiterer Gebührenforderung relevant sein.
Die Frage nach dem Geld zurück hängt letztlich davon ab, welche Ansprüche im konkreten Fall bestehen und welche Personen oder Unternehmen für die jeweiligen Zahlungen rechtlich verantwortlich sein könnten. Dafür müssen die tatsächlichen Zahlungswege und Vertragsbeziehungen möglichst genau rekonstruiert werden.
Wenn eine Banküberweisung noch nicht lange zurückliegt oder ein Zahlungsdienstleister beteiligt war, können je nach Einzelfall weitere Prüfungen erforderlich sein. Ob daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten entstehen, sollte anhand der individuellen Zahlungsdaten beurteilt werden.
Bei größeren finanziellen Schäden kann eine anwaltliche Prüfung sinnvoll sein. Dabei sollten möglichst sämtliche Unterlagen vorgelegt werden: Verträge, Zahlungsbelege, Kommunikation, SWIFT-Dokumente, Angaben zu angeblichen Banken und Zahlungsdienstleistern sowie sämtliche Zahlungsforderungen vor der Auszahlung.
Je vollständiger diese Unterlagen sind, desto genauer lässt sich feststellen, was tatsächlich vereinbart wurde und welche Aussagen über die Auszahlung gemacht wurden.
BRANTONE VEYLOR (brantone.com) – Was tun?
Wer bei BRANTONE VEYLOR (brantone.com) auf eine Auszahlung wartet und plötzlich zur Zahlung einer Treuhand-, Settlement- oder Bearbeitungsgebühr aufgefordert wird, sollte zunächst keine weiteren Zahlungen allein aufgrund der behaupteten Dringlichkeit leisten. Stattdessen sollte der gesamte Vorgang systematisch dokumentiert und überprüft werden.
Am Anfang steht die Sicherung aller Unterlagen. Dazu gehören Vertragsdokumente, Kontoauszüge, Überweisungsbelege, E-Mails, Messenger-Nachrichten, Screenshots und erhaltene PDF-Dateien.
Besonders wichtig sind Dokumente, die eine angeblich bereits ausgeführte Zahlung belegen sollen. SWIFT-Unterlagen, MT103-Dokumente, Bankreferenzen oder Schreiben mit Banklogos sollten vollständig aufbewahrt werden.
Dabei sollte jedoch zwischen einem Dokument und einer tatsächlich bestätigten Banktransaktion unterschieden werden. Ein professionell aussehendes PDF kann einen tatsächlichen Zahlungsstatus nicht unabhängig beweisen.
Wenn eine bestimmte Bank als Korrespondenzbank genannt wird, sollten deren Kontaktdaten unabhängig ermittelt werden. Anleger sollten nicht die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse verwenden, die ihnen von BRANTONE VEYLOR oder einem angeblichen Bankmitarbeiter mitgeteilt wurde.
Stattdessen sollte die offizielle Kontaktmöglichkeit der betreffenden Bank genutzt werden. Dabei kann konkret gefragt werden, ob die Bank an dem genannten Zahlungsvorgang beteiligt ist und ob die angegebene Transaktion tatsächlich existiert.
Auch bei einem angeblichen Treuhänder sollte eine unabhängige Überprüfung erfolgen. Entscheidend ist, ob der genannte Treuhänder tatsächlich existiert und ob er bestätigen kann, dass ein bestimmter Betrag für den Anleger verwahrt wird.
Wenn ein angebliches Treuhandkonto erst unmittelbar vor der Auszahlung auftaucht, sollte außerdem geprüft werden, ob dieser Treuhänder bereits in den ursprünglichen Vertragsunterlagen genannt wurde.
Die gleiche Vorgehensweise gilt für einen angeblichen Settlement Partner. Anleger sollten sich nicht allein auf die Erklärung verlassen, dass dieser Dienstleister für die internationale Abwicklung zuständig sei. Vielmehr sollte geprüft werden, welche konkrete rechtliche Rolle der Dienstleister haben soll und ob er den Vorgang unabhängig bestätigt.
Besonders wichtig ist die Prüfung der verlangten Gebühren. Anleger sollten feststellen, ob eine „Treuhandfreigabe“, „Settlement Fee“ oder internationale Bearbeitungsgebühr bereits vertraglich vereinbart wurde.
Wenn die Kosten erst nach dem Auszahlungsantrag genannt wurden, sollte dieser zeitliche Ablauf ausdrücklich dokumentiert werden. Ebenso sollte festgehalten werden, ob nach einer bereits geleisteten Gebühr unmittelbar eine weitere Zahlung verlangt wurde.
Eine chronologische Übersicht kann dabei helfen. Sie sollte mindestens folgende Punkte enthalten: ursprüngliche Einzahlung, angezeigtes Guthaben, Auszahlungsantrag, Mitteilung über angebliche Überweisung, Benennung des Treuhänders oder der Korrespondenzbank, erste Gebührenforderung, Zahlung der Gebühr und gegebenenfalls weitere Forderungen.
Auch telefonische Gespräche sollten möglichst zeitnah schriftlich zusammengefasst werden. Notiert werden sollten Datum, Uhrzeit, Gesprächspartner, wesentliche Aussagen und insbesondere die Begründung für eine zusätzliche Zahlung.
Wenn ein angeblicher Bankmitarbeiter auftritt, sollte seine Identität unabhängig überprüft werden. Ein Name oder eine professionelle E-Mail-Adresse reicht dafür nicht aus.
Ebenso sollte geprüft werden, ob die genannte Bank überhaupt die behauptete Funktion übernimmt. Wenn eine Bank angeblich eine internationale Auszahlung blockiert, sollte sie über einen unabhängigen offiziellen Kanal dazu befragt werden.
Bei einer solchen Kontaktaufnahme sollten Anleger darauf achten, keine unnötigen zusätzlichen persönlichen Daten preiszugeben. Für die Verifizierung des Zahlungsvorgangs sind grundsätzlich zunächst die relevanten Transaktionsinformationen entscheidend.
Auch der angebliche Zahlungsstatus sollte präzise hinterfragt werden. Befindet sich die Zahlung tatsächlich bei der genannten Bank? Wurde sie bereits ausgeführt? Gibt es eine bestätigte Transaktion? Oder liegt lediglich eine Nachricht vor, die eine Zahlung behauptet?
Diese Unterscheidung kann für die weitere Bewertung entscheidend sein.
Wenn BRANTONE VEYLOR einen bestimmten Betrag als bereits überwiesen darstellt, sollte außerdem geprüft werden, ob dieser Betrag tatsächlich vom Konto des behaupteten Absenders abgegangen ist. Eine interne Bestätigung der Plattform reicht dafür nicht zwingend aus.
Wer bereits eine zusätzliche Gebühr gezahlt hat, sollte den weiteren Verlauf genau dokumentieren. Insbesondere ist festzuhalten, ob die angekündigte Auszahlung danach tatsächlich erfolgte oder ob unmittelbar eine neue Gebühr genannt wurde.
Bei wiederholten Gebührenforderungen sollte nicht nur jede einzelne Forderung, sondern auch die jeweilige Begründung gesichert werden. Dadurch kann später nachvollzogen werden, ob sich die Erklärung für die Verzögerung verändert hat.
Für eine rechtliche Prüfung sollten sämtliche Unterlagen möglichst vollständig zusammengestellt werden. Dazu gehören insbesondere Zahlungsbelege, Verträge, E-Mails, Chatverläufe, SWIFT-Dokumente, Angaben zu Treuhändern, Zahlungsdienstleistern und angeblichen Korrespondenzbanken.
Ob aus den vorhandenen Unterlagen konkrete Ansprüche abgeleitet werden können, hängt vom Einzelfall ab. Eine anwaltliche Prüfung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn bereits größere Beträge überwiesen wurden oder weitere Zahlungen verlangt werden.
Entscheidend ist, die Auszahlung nicht allein anhand professionell wirkender Dokumente oder internationaler Fachbegriffe zu beurteilen. SWIFT, MT103, Settlement und Korrespondenzbanken sind reale Bestandteile des Finanz- und Zahlungsverkehrs. Sie beweisen jedoch für sich genommen nicht, dass die konkrete Auszahlung tatsächlich stattfindet.
Betroffene sollten deshalb den tatsächlichen Zahlungsweg unabhängig nachvollziehen lassen und vor weiteren Zahlungen prüfen, ob die behaupteten Voraussetzungen überhaupt bestehen. Eine vollständige Dokumentation ist dafür die wichtigste Grundlage.
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