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Betrugswarnung

Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) – Vorsicht bei Ausweisdaten und Identifizierungsverfahren

22. Oktober 202611 Min. Lesezeit
Arthur Wilms
Arthur WilmsRechtsanwalt

Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) – Betrug?

Bei Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) sollten Anleger nicht ausschließlich auf die Frage achten, ob eine Auszahlung des investierten Geldes möglich ist. Wenn im Rahmen der Kontaktaufnahme Ausweiskopien, Reisepässe, Selfies, Adressnachweise, Kontoauszüge oder andere persönliche Unterlagen übermittelt wurden, kann neben einem möglichen finanziellen Schaden auch ein Risiko für den Missbrauch personenbezogener Daten bestehen.

Eine KYC- beziehungsweise Identitätsprüfung ist im Finanzbereich grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Seriöse Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet sein, ihre Kunden zu identifizieren. Allein die Aufforderung, einen Ausweis oder ein Selfie zu übermitteln, beweist daher noch keinen Betrug. Entscheidend ist vielmehr, welchem Unternehmen die Daten tatsächlich übermittelt wurden, welchem Zweck die Identifizierung diente und ob die Identität des Anbieters nachvollziehbar überprüft werden konnte.

Gerade bei Online-Trading-Plattformen sollten Anleger deshalb genau unterscheiden zwischen einer legitimen Identifizierung und einer Datenerhebung, deren Zweck nicht ausreichend transparent ist. Bei Blauvelt Advisor stellt sich insbesondere die Frage, welche persönlichen Informationen verlangt wurden und ob diese für den konkret angebotenen Dienst tatsächlich erforderlich waren.

Besonders sensibel sind Kombinationen mehrerer personenbezogener Daten. Eine Ausweiskopie kann beispielsweise Angaben zu Name, Geburtsdatum, Anschrift und Ausweisnummer enthalten. Kommen ein Selfie, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse, Bankdaten oder weitere Nachweise hinzu, entsteht ein umfangreicher Datensatz. Anleger sollten deshalb nicht nur ihre finanziellen Transaktionen, sondern auch die Weitergabe persönlicher Dokumente dokumentieren.

Auch Identifizierungsverfahren wie POSTIDENT oder Video-Ident verdienen in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit. Solche Verfahren sind bei zahlreichen seriösen Geschäftsmodellen üblich. Sie können jedoch problematisch werden, wenn eine betroffene Person unter einem anderen Vorwand zur Identifizierung bewegt wird und nicht erkennt, welche konkrete Erklärung, Kontoeröffnung oder Vertragslegitimation damit verbunden ist.

Die Verbraucherzentrale hat auf die Risiken des Identitätsmissbrauchs hingewiesen. Insbesondere können gestohlene persönliche Daten unter Umständen dazu verwendet werden, Verträge abzuschließen, Nutzerkonten anzulegen oder Bestellungen auf fremden Namen vorzunehmen. Deshalb sollte eine Übermittlung sensibler Dokumente an einen unbekannten oder nicht ausreichend überprüften Anbieter nicht leichtfertig erfolgen.

Auch der Internetauftritt von blauveltadvisor.com sollte nicht isoliert betrachtet werden. Ein professionisches Erscheinungsbild, Logos, scheinbare Unternehmensangaben oder eine überzeugende Kommunikation sind für sich genommen kein Beweis für die Seriosität eines Angebots. Anleger sollten prüfen, wer tatsächlich hinter der Webseite steht und ob die dort verwendeten Unternehmensangaben unabhängig nachvollzogen werden können.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Name eines tatsächlich existierenden Unternehmens verwendet wird. Dass eine Gesellschaft mit einem bestimmten Namen tatsächlich existiert, bedeutet nicht automatisch, dass sie hinter einer bestimmten Webseite steht. Bei einer solchen Konstellation müssen die Identität des Anbieters, die Domain und die tatsächlichen Ansprechpartner miteinander abgeglichen werden.

Für Anleger, die nach Blauvelt Advisor Erfahrungen oder einer Blauvelt Advisor Bewertung suchen, ist deshalb eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Einzelne positive oder negative Erfahrungsberichte können die Identität des Anbieters nicht zuverlässig klären. Wichtiger sind überprüfbare Angaben zur Unternehmensstruktur, zur angebotenen Tätigkeit, zur Regulierung und zum Umgang mit Kundengeldern.

Wenn bereits Geld eingezahlt wurde und eine Auszahlung nicht möglich ist, sollte die Situation besonders sorgfältig dokumentiert werden. Gleiches gilt, wenn nach der Übermittlung persönlicher Dokumente weitere Forderungen gestellt werden. Eine zusätzliche Zahlung sollte nicht allein deshalb erfolgen, weil ein angeblicher Broker erklärt, erst danach werde das Konto freigeschaltet oder die Auszahlung ermöglicht.

Wer bei Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) persönliche Daten übermittelt hat, sollte deshalb zwei Fragen getrennt voneinander betrachten: Was ist mit dem bereits gezahlten Geld geschehen, und welche persönlichen Informationen befinden sich möglicherweise bei den beteiligten Personen oder Unternehmen? Beide Aspekte können rechtlich und tatsächlich unterschiedliche Maßnahmen erfordern.

Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) – Verweigert Auszahlung?

Bei Problemen mit der Auszahlung sollten Anleger genau darauf achten, welche Begründung ihnen gegenüber genannt wird. Bei problematischen Online-Investmentangeboten kann die Auszahlung beispielsweise zunächst verzögert und anschließend von weiteren Voraussetzungen abhängig gemacht werden.

Möglicherweise wird eine zusätzliche Gebühr verlangt. Ebenso können angebliche Steuern, Provisionen, Sicherheitsleistungen oder Kosten für eine Freischaltung genannt werden. Auch eine vermeintliche AML-Prüfung, ein Herkunftsnachweis, eine KYC-Nachprüfung oder eine angebliche Compliance-Freigabe können als Grund für eine ausbleibende Auszahlung angeführt werden.

Nicht jede KYC- oder AML-Prüfung ist ungewöhnlich. Finanzunternehmen können gesetzlich verpflichtet sein, Kunden und bestimmte Transaktionen zu überprüfen. Für Anleger kommt es deshalb darauf an, ob die konkrete Forderung nachvollziehbar ist und in einem plausiblen Zusammenhang mit dem tatsächlichen Anbieter steht.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn nach einer bereits erfolgten Identifizierung plötzlich weitere Dokumente verlangt werden. Ein Anbieter kann beispielsweise zunächst eine Ausweiskopie fordern und später zusätzlich ein Selfie, einen Kontoauszug, einen Adressnachweis oder einen Nachweis über die Herkunft der Gelder verlangen. Anleger sollten in einem solchen Fall genau dokumentieren, welche Informationen wann und zu welchem Zweck angefordert wurden.

Noch kritischer kann die Situation werden, wenn eine Auszahlung nur gegen eine weitere Zahlung möglich sein soll. Wird beispielsweise erklärt, ein vorhandenes Guthaben müsse zunächst durch eine Sicherheitsleistung oder eine angebliche Steuerzahlung „freigeschaltet“ werden, sollte nicht vorschnell überwiesen werden.

Auch die Kommunikation über WhatsApp oder andere Messenger kann bei einem solchen Verlauf eine Rolle spielen. Wenn ein angeblicher Broker immer wieder neue Gründe nennt, weshalb eine Auszahlung noch nicht möglich ist, sollten sämtliche Nachrichten gespeichert werden.

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zwischen einer tatsächlichen Identitätsprüfung und einer möglicherweise missbräuchlich verwendeten Identifizierung. Wenn ein Anleger beispielsweise zu einem POSTIDENT- oder Video-Ident-Verfahren aufgefordert wurde, sollte er klären, welchem Unternehmen gegenüber die Identifizierung tatsächlich erfolgte und welche Erklärung damit verbunden war.

Die Verbraucherzentrale hat Fälle beschrieben, in denen Identifizierungsverfahren für andere Zwecke missbraucht wurden. Für Geschädigte bedeutet dies, dass nicht nur die fehlende Auszahlung des Anlagebetrags relevant sein kann. Auch später eintreffende Unterlagen zu Krediten, Verträgen oder Konten können auf einen möglichen Datenmissbrauch hindeuten.

Sollten nach einem Kontakt mit Blauvelt Advisor plötzlich Kreditunterlagen oder Vertragsbestätigungen eintreffen, die der Betroffene nicht kennt, sollten diese Schreiben keinesfalls ignoriert werden. Die Dokumente sollten vollständig gesichert und darauf geprüft werden, wann und bei welchem Unternehmen eine Identifizierung stattgefunden haben soll.

Auch Kontoauszüge können in diesem Zusammenhang wichtig sein. Sie können zeigen, ob neben den bekannten Anlagezahlungen weitere Transaktionen stattgefunden haben oder ob unbekannte Zahlungsempfänger aufgetaucht sind.

Anleger sollten zudem vorsichtig sein, wenn ein Ansprechpartner Fernwartungssoftware installieren lassen möchte. Ein angeblicher Broker benötigt nicht automatisch Zugriff auf den Computer eines Kunden, um eine Auszahlung durchzuführen. Bei einem bereits bestehenden Verdacht sollte ein solcher Zugriff nicht ohne unabhängige Prüfung zugelassen werden.

Wer bei Blauvelt Advisor eine Auszahlung erwartet, sollte deshalb nicht nur die Aussagen des jeweiligen Ansprechpartners berücksichtigen. Entscheidend sind die vorhandenen Verträge, Zahlungsbelege, Nachrichten und sonstigen Unterlagen. Bei einem bereits eingetretenen finanziellen Schaden kann die Unterstützung durch einen Anwalt sinnvoll sein, der die konkrete Situation und die vorhandenen Beweise prüft.

Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) – Geld zurück?

Wer bereits Geld an Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) überwiesen hat, sollte möglichst schnell sämtliche Zahlungsdaten sichern. Eine pauschale Zusage, dass das Geld zurückgeholt werden kann, ist nicht möglich. Ob und welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom Zahlungsweg, dem Zeitpunkt der Transaktion und den beteiligten Zahlungsempfängern ab.

Bei Banküberweisungen sollten Kontoauszüge und Überweisungsbelege vollständig aufbewahrt werden. Wichtig sind insbesondere Empfängername, IBAN, BIC, Betrag, Datum und Verwendungszweck. Auch mehrere einzelne Zahlungen sollten erfasst werden, wenn sie zu demselben Vorgang gehören.

Die eigene Bank sollte über verdächtige oder möglicherweise betrügerisch veranlasste Zahlungen informiert werden. Welche Möglichkeiten im Hinblick auf eine Rückholung bestehen, hängt vom jeweiligen Zahlungsstatus und den Umständen ab. Ein Überweisungsrückruf oder Recall kann nicht garantiert werden.

Bei Kryptowährungen müssen zusätzliche Informationen gesichert werden. Dazu gehören insbesondere die Wallet-Adresse des Empfängers, die eigene Wallet-Adresse, der Transaktionshash und das verwendete Blockchain-Netzwerk. Diese Angaben können für eine spätere technische Untersuchung entscheidend sein.

Eine Blockchainanalyse kann dabei helfen, die Bewegung von Kryptowährungen nachzuvollziehen. Über eine Walletanalyse können Transaktionen und gegebenenfalls Folgeadressen untersucht werden. Daraus ergibt sich jedoch nicht automatisch, dass die übertragenen Vermögenswerte zurückgeführt werden können.

Wenn eine Kryptobörse beteiligt war, sollten die dort vorhandenen Transaktionsdaten ebenfalls gesichert werden. Dazu können Einzahlungsbelege, Auszahlungsaufträge, Wallet-Adressen und die Transaktionshistorie gehören. Je nach Fall können auch die beteiligten Zahlungsdienstleister von Bedeutung sein.

Neben den Zahlungsdaten sollte die gesamte Kommunikation mit Blauvelt Advisor dokumentiert werden. Dazu gehören E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, Chatverläufe, Screenshots, Vertragsunterlagen und Zahlungsaufforderungen.

Besondere Bedeutung können dabei die übermittelten persönlichen Dokumente haben. Wer eine Ausweiskopie, einen Reisepass, ein Selfie oder Unterlagen aus einem Identifizierungsverfahren übermittelt hat, sollte diese Dokumente ebenfalls sichern. Wichtig ist insbesondere die Rekonstruktion, wann welche Unterlagen an wen übermittelt wurden.

Kommt später Post von einer Bank, einem Kreditunternehmen oder einem anderen Vertragspartner, die der Betroffene nicht zuordnen kann, sollte diese ebenfalls vollständig aufbewahrt werden. Solche Unterlagen können für die Prüfung eines möglichen Identitätsmissbrauchs relevant sein.

Eine Strafanzeige kann je nach Sachlage in Betracht kommen. Für die weitere Prüfung sollte der Vorgang möglichst chronologisch dargestellt werden. Hilfreich sind beispielsweise eine Aufstellung der Kontaktaufnahme, der Einzahlungen, der Identifizierungsverfahren, der Auszahlungsversuche und aller anschließend gestellten Forderungen.

Daneben können zivilrechtliche Ansprüche geprüft werden. Ob ein Anspruch auf Rückzahlung oder Schadensersatz besteht, hängt von den konkreten Umständen ab. Eine Rückgewinnung des Geldes kann nicht garantiert werden.

Auch Maßnahmen der Vermögenssicherung können im Einzelfall relevant sein. Dafür müssen jedoch zunächst die beteiligten Personen, Unternehmen und Zahlungswege möglichst genau festgestellt werden.

Wer bereits Opfer eines möglichen Anlagebetrugs geworden ist, sollte zudem auf sogenannte Recovery-Angebote achten. Nach einem finanziellen Verlust können sich Personen melden, die versprechen, das Geld gegen eine Gebühr zurückzuholen. Eine solche Forderung sollte unabhängig überprüft werden.

Bei Blauvelt Advisor Geld zurück geht es daher nicht nur um die Frage, ob eine einzelne Zahlung zurückgeholt werden kann. Ebenso wichtig können die Sicherung von Beweisen, die Analyse des Zahlungswegs und die Prüfung eines möglichen Missbrauchs übermittelter Identitätsdaten sein.

Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) – Was tun?

Wer bereits persönliche Daten oder Geld an Blauvelt Advisor (blauveltadvisor.com) übermittelt hat, sollte zunächst keine weiteren Zahlungen leisten, wenn Zweifel an dem Angebot bestehen. Insbesondere sollte eine zusätzliche Zahlung nicht allein deshalb erfolgen, weil damit angeblich eine Auszahlung, Freischaltung oder endgültige Verifizierung ermöglicht werde.

Sämtliche Unterlagen sollten gesichert werden. Dazu gehören Ausweiskopien, Reisepasskopien, Selfies, Adressnachweise, Kontoauszüge und Identifizierungsunterlagen. Ebenso wichtig sind E-Mails und Nachrichten, in denen die Übermittlung dieser Dokumente verlangt wurde.

Anleger sollten möglichst genau festhalten, welche Dokumente sie wann übermittelt haben. Wenn bekannt ist, über welchen Dienst ein POSTIDENT- oder Video-Ident-Verfahren durchgeführt wurde, sollten auch diese Informationen dokumentiert werden.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen unerwartete Schreiben. Wenn plötzlich ein Kreditvertrag, eine Kontoeröffnung, eine Bestellung oder ein anderer Vertrag auf den eigenen Namen auftaucht, den man nicht selbst abgeschlossen hat, sollte der Vorgang nicht ignoriert werden. Das betreffende Unternehmen sollte kontaktiert und der Sachverhalt dokumentiert werden.

Auch unbekannte Kreditpost sollte sorgfältig geprüft werden. Dabei können folgende Fragen helfen: Wann soll die Identifizierung erfolgt sein? Welches Unternehmen führt den Vertrag? Welche persönlichen Daten wurden verwendet? Welche Identifizierungsmethode wurde eingesetzt? Gibt es einen Zusammenhang mit den zuvor übermittelten Unterlagen?

Wer eine Fernwartungssoftware installiert hat, sollte außerdem prüfen, ob noch ein Zugriff durch Dritte möglich ist. Unbekannte Fernzugriffsprogramme sollten fachkundig überprüft und gegebenenfalls entfernt werden. Bei einem Verdacht auf einen unbefugten Zugriff können außerdem betroffene Passwörter geändert und relevante Konten zusätzlich abgesichert werden.

Die Bank sollte informiert werden, wenn bereits Zahlungen erfolgt sind oder verdächtige Kontobewegungen festgestellt wurden. Dabei sollten die jeweiligen Zahlungsbelege vorgelegt werden. Auch unbekannte Abbuchungen oder Verträge sollten der Bank unverzüglich mitgeteilt werden.

Bei Kryptowährungen sollten die verwendeten Kryptobörsen informiert werden, sofern entsprechende Transaktionen über deren Systeme erfolgt sind. Wallet-Adressen und Transaktionshashes sollten vollständig gesichert und nicht verändert oder gelöscht werden.

Eine Strafanzeige kann je nach den Umständen ebenfalls in Betracht kommen. Für eine nachvollziehbare Darstellung sollten Anleger sämtliche verfügbaren Beweise zusammenstellen. Dazu gehören Zahlungsbelege, Screenshots, Chatverläufe, E-Mails, Telefonnummern, Domainangaben und die übermittelten Identitätsunterlagen.

Auch die Frage nach möglichen zivilrechtlichen Ansprüchen sollte geprüft werden. Ein Anwalt kann dabei sowohl den finanziellen Schaden als auch einen möglichen Missbrauch personenbezogener Daten berücksichtigen. Insbesondere sollte nicht nur die Frage „Wo ist mein Geld?“ gestellt werden, sondern auch: „Welche persönlichen Daten wurden übermittelt und was könnte damit geschehen sein?“

Typische Fehler sollten vermieden werden. Dazu gehört insbesondere, weitere Zahlungen zu leisten, um eine bereits verweigerte Auszahlung angeblich freizuschalten. Ebenso sollten keine weiteren Ausweisdokumente oder Selfies übermittelt werden, solange nicht geklärt ist, wer die Daten tatsächlich erhält und zu welchem Zweck sie verwendet werden.

Vorsicht ist auch gegenüber Personen geboten, die nach einem möglichen Anlageverlust eine schnelle Rückholung des Geldes versprechen. Eine angebliche Rückholgarantie sollte nicht dazu führen, dass erneut sensible Daten oder Geld übermittelt werden.

Bei Blauvelt Advisor Erfahrungen und einer möglichen Blauvelt Advisor Bewertung sollten Anleger außerdem zwischen der Bewertung des Investmentangebots und einem möglichen Identitätsmissbrauch unterscheiden. Selbst wenn eine finanzielle Rückabwicklung noch nicht geklärt ist, kann es notwendig sein, bereits jetzt Maßnahmen zum Schutz der eigenen Identität und zur Dokumentation der übermittelten Daten einzuleiten.

Wer bei blauveltadvisor.com bereits persönliche Unterlagen eingereicht hat, sollte daher nicht abwarten, bis möglicherweise weitere Probleme auftreten. Die Sicherung der Dokumente, die Prüfung unerwarteter Verträge und Kreditunterlagen, die Information der betroffenen Zahlungsdienstleister sowie gegebenenfalls die rechtliche Prüfung können wichtige Schritte sein, um den Sachverhalt möglichst vollständig aufzuklären.

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